VERKEHR: Diese Strassen sind in Uri gesperrt

Aufgrund der starken Niederschlägen sind in Uri mehrere Kantonsstrassen gesperrt.

Drucken
Teilen
Andermatt macht der Schnee zu schaffen. (Bild: Andermatt Swiss Alps)

Andermatt macht der Schnee zu schaffen. (Bild: Andermatt Swiss Alps)

Der Kanton Uri ist von starken Niederschlägen betroffen. Aufgrund der sehr grossen Schneemengen ist in weiten Teilen des Kantons die Lawinengefahr auf Stufe 5. Daher sind folgende Strassenabschnitte zurzeit gesperrt, wie die Kantonspolizei Uri mitteilt:

- Linthal – Urnerboden
- Gurtnellen – Pfaffensprung
- Wassen – Meien
- Göschenen – Andermatt
- Andermatt – Hospental – Realp

Die Husertallawine hat sich gelöst und einen Abschnitt der vorsorglich gesperrten Strasse nach Meien verschüttet. Zudem gab es im   Urserntal zahlreiche Lawinenniedergänge   zu verzeichnen. Zwischen Erstfeld und Silenen ist die Wilerlawine niedergegangen. Es kam zu keinen verletzten Personen. Über grössere Sachschäden liegen keine Kenntnisse vor. Evakuationen gab es keine. Eine Neubeurteilung der Lawinensituation findet am Dienstagmorgen, 23. Januar 2018, statt.

Aufgrund des Dauerregens und der dadurch gesättigten Böden bleibt auch die Hochwasser-Situation in kleinen Gewässern angespannt. In Altdorf kam es am Sonntag zu einem lokalen Murgang. Niemand wurde verletzt.

Der Chef des kantonalen Führungsstabs ist in Kontakt mit den betroffenen kantonalen und kommunalen Partnern. Laufend werde die aktuelle Situation beurteilt, um nötigenfalls die erforderlichen Massnahmen treffen zu können. Das teilt die Kantonspolizei Uri mit.

In der Nacht auf Dienstag ist mit einer Beruhigung der Wetterlage zu rechnen.

Hinweis

Aktuellste Informationen wie etwa ein Update zu den Strassensperrzeiten sind verfügbar via SMS-Dienst des Kantonsoder unterwww.ur.ch/strasseninfos.

Andermatt macht der Schnee zu schaffen. (Bilder: Andermatt Swiss Alps (Andermatt, 22. 1. 2018))

Andermatt macht der Schnee zu schaffen. (Bilder: Andermatt Swiss Alps (Andermatt, 22. 1. 2018))

Niederschläge zeigen sich im Talboden als Dauerregen. (Bild. Valentin Luthiger (Urner Zeitung))

Niederschläge zeigen sich im Talboden als Dauerregen. (Bild. Valentin Luthiger (Urner Zeitung))