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VERKEHR: Gotthardtunnel: An 140 Tagen geht gar nichts

Auch wenn am Gotthard ein zweiter Tunnel gebaut wird, lässt sich eine Vollsperrung nicht vermeiden. Der Grund sind absolut dringende Sanierungsarbeiten.
Kari Kälin
Die Zufahrt zum Südportal des Gotthardtunnels bei Airolo. (Bild: Keystone)

Die Zufahrt zum Südportal des Gotthardtunnels bei Airolo. (Bild: Keystone)

Grund sind absolut dringende Sanierungsarbeiten. Ohne den vorgängigen Bau eines zweiten Gotthardstrassentunnels droht an der Nord-Süd-Verbindung eine Sperre von 900 bis 1050 Tagen. «Lasst uns nicht allein, isoliert uns nicht», mahnte deshalb der Tessiner Ständerat Filippo Lombardi (CVP) letzte Woche während der Ratsdebatte.

Ein Aspekt ist in der Diskussion über eine zweite Röhre bis jetzt aber untergegangen: Während 140 Tagen erfolgt am Gotthard auf jeden Fall eine Vollsperrung. Denn einige Sanierungsarbeiten sind aus Sicherheitsgründen so dringend, dass sie nicht warten können, bis der neue Tunnel gebohrt ist. Für die Gegner einer zweiten Röhre ist dies ein neuer Grund, eine rollende Landstrasse als Alternative zu propagieren.

Wird kein zweiter Tunnel erstellt, müsste der Gotthard wegen der Sanierung 900 bis 1050 Tage für jeglichen Verkehr geschlossen werden.

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