VERKEHR: «Strategie Strassen»: Orientierung am Nutzen

Uri setzt die Prioritäten im Strassenbau neu. Gebaut und saniert wird dort, wo der Kanton insgesamt profitiert. Die Grunderschliessung aller Dörfer bleibt aber gesichert.

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Strassensanierung beim Gruonbach in Flüelen. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Strassensanierung beim Gruonbach in Flüelen. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Die Urner Strasseninfrastrukturen sind teilweise über hundert Jahre alt. Ins Kantonsstrassennetz wurde lange Zeit zu wenig investiert. Auch die massive Verkehrszunahme und die im Vergleich zur Bauzeit viel höheren Fahrzeuggewichte haben den Strassen arg zugesetzt. Die Folge: Die Summe aller Bauwerkschäden beläuft sich aktuell auf rund 228 Millionen Franken. Dies gaben Baudirektor Markus Züst und Kantonsingenieur Andreas Hurter bei der Präsentation der «Strategie Strassen» am Donnerstag bekannt.

Uri muss bis 2030 rund 500 Millionen in den Erhalt und die Erneuerung von Strassen investieren. Die Mittel sollen vor allem im unteren Reusstal eingesetzt werden. Der bauliche Unterhalt an den Passstrassen wird eher reduziert. Die «Strategie Strassen» sieht vor, die knappen Mittel gemäss Finanzplan und Budget dort einzusetzen, wo sie für den Kanton den grössten Nutzen bringen.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Urner Zeitung.