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VERKEHR: Uri bei Studie zum Klimaschutz der Verlierer

In einer aktuellen Klimaschutzstudie liegt Uri schweizweit an letzter Stelle. Nur 2 Prozent der 2013 gelösten Autos haben die umweltfreundlichste Energie-Etikette.
Anian Heierli
Laut der Studie fahren die Urner im Verhältnis die meisten «Dreckschleudern». (Bild: Keystone)

Laut der Studie fahren die Urner im Verhältnis die meisten «Dreckschleudern». (Bild: Keystone)

«Die rote Laterne geht an Uri», heisst es in der Klimapreisstudie 2014 der Zürich-Versicherung. Die Untersuchung prüft die Umweltfreundlichkeit der Schweizer. Dabei liegt Uri im direkten Vergleich mit allen anderen Kantonen abgeschlagen auf dem letzten Platz. Die Resultate wurden anfangs Woche veröffentlicht. Die Zürich-Versicherung hatte die Studie zusammen mit Wissenschaftlern der HSG-Universität St. Gallen durchgeführt. Die Experten werteten dazu Daten des Bundes, der Versicherung und von Google aus. Das Hauptaugenmerk richtet die Studie auf die Mobilität. Dabei wurden vor allem die Emissionen der gelösten Fahrzeuge unter die Lupe genommen. Laut der Studie fahren die Urner im Verhältnis die meisten «Dreckschleudern».

Zumindest wenn man die Energie-Etiketten der Fahrzeuge vergleicht: Nur 2 Prozent der im Jahr 2013 gelösten Autos im Kanton Uri haben die umweltfreundlichste Etikette A, rund ein Drittel aber die umweltschädlichste G (siehe Grafik). Im Gewinnerkanton Tessin sind 10 Prozent der Autos mit der A-Etikette unterwegs und 12 Prozent mit G. Zugleich hat Uri die wenigsten Fahrzeuge mit Hybrid, Elektro oder Gasantrieb.

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