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VERKEHR: VCS Uri fordert mehr direkte Velowege

Die VCS-Sektion Uri will dem Velo mehr Schub verleihen. Sie schlägt eine Fachstelle Langsamverkehr vor.
Die Stadt Luzern hat heute den Veloweg zwischen Luzern und Kriens eröffnet. (Symbolbild LZ)

Die Stadt Luzern hat heute den Veloweg zwischen Luzern und Kriens eröffnet. (Symbolbild LZ)

Unbestritten: Das Velo ist auf kurzen Strecken das schnellste Verkehrsmittel. «Es verursacht weder giftige Abgase noch CO2. Es ist konkurrenzlos leise, braucht wenig Fläche und leistet erst noch einen Beitrag zur Gesundheit», schreibt die Sektion Uri des Verkehrs-Clubs der Schweiz (VCS) in einer Mitteilung. In der Reussebene seien die meisten Ziele innerhalb einer Viertelstunde mit dem Velo erreichbar. «Nur bei der Sicherheit hapert es, weil Velos den Verkehrsraum meist mit den stärkeren motorisierten Verkehrsmitteln teilen müssen.» Dies soll sich nun ändern. Die VCS-Sektion Uri fordert darum mehr direkte und dem Langsamverkehr vorbehaltene Wege.

Mit dem Veloweg entlang der unteren Flüelerstrasse und den Velowegen entlang der Stillen Reuss sowie der Gotthardstrasse zwischen Schattdorf und Erstfeld habe der Kanton bereits einige Elemente eines sicheren Radwegnetzes geschaffen. Der VCS schlägt nun zusätzliche Kernelemente für sichere Verbindungen zwischen den Gemeinden vor:

-Eine neue Velo- respektive Langsamverkehrsbrücke parallel zur WOV-Brücke über den Schächen soll einen direkten Weg vom «Adlergarten» in Schattdorf nach Altdorf Zentrum und zum Kantonsbahnhof schaffen. Sie könnte gleichzeitig mit dem Bau der neuen West-Ost-Verbindung realisiert werden.

-Seedorf und Attinghausen sollen von Altdorf aus über eine Brücke erschlossen werden, die auf der Höhe des Palanggenbaches Reuss, Autobahn und Industriestrasse überquert. Via die Altdorfer Eygasse entsteht so ein sicherer und direkter Zugang zum Kantonsbahnhof. Der Veloweg würde gleichzeitig dem Freizeitverkehr zum See und zum Vitaparcours nützen.

-Schattdorf und Attinghausen könnten über eine Schächenbrücke zwischen Autobahn und Neat verbunden werden. Eine Brücke, die derzeit als Provisorium für die Verlegung der Hochspannungsleitungen bereits existiert, könnte erhalten bleiben und müsste nur noch den Anforderungen eines Veloweges angepasst werden.

-Als Erweiterung des bestehenden Weges entlang der Stillen Reuss in Schattdorf könnte eine Unterquerung der Umfahrungsstrasse Richtung Bahnlinie und Attinghausen die gefährliche Niveauquerung ersetzen. Dieser Weg kann am Ufer der Stillen Reuss realisiert werden.

-Auch bei der Landi soll eine Unterführung eine unterbrechungsfreie Fahrt auf dem bestehenden Veloweg entlang der Stillen Reuss ermöglichen.

-Eine Verlängerung des Fuss- und Velowegs vom Moosbad bis zum Spital würde mehr Sicherheit zwischen Altdorf und Flüelen schaffen.

-Eine Reservierung der Hellgasse für Velos und Zubringerverkehr könnte diese Strasse zu einer attraktiven Alternative zu Gotthardstrasse und Klausenstrasse machen.

Das Veloroutennetz ist nach Meinung des VCS integral vom Kanton zu realisieren. «Die Projekte sind aber nur realisierbar, wenn die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung stehen», schreibt der VCS Uri.

Um die Mittel für den Strassenunterhalt nicht zu konkurrenzieren, schlägt die Sektion die Schaffung eines kantonalen Fonds für den Langsamverkehr vor, der jährlich mit 2 Millionen Franken gespeist werden soll. Und damit die Anliegen des Langsamverkehrs bei der Planung nicht vergessen werden, möchte der VCS die Schaffung einer Fachstelle Langsamverkehr vorantreiben. (red)

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