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VERKEHR: Weniger lange Staus als erwartet am Gotthard

Eine Lastwagenpanne mit Wartezeiten am Morgen, freie Fahrt an Nachmittag: Reisende fanden am Samstag je nach Anfahrtszeit vor dem Gotthard-Nordportal zwei ganz verschiedene Szenerien vor. Der Verkehr dürfte in den nächsten Tagen nicht gross ins Stocken geraten.
Durch den Gotthard gibt es wieder freie Fahrt (Archiv). (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Durch den Gotthard gibt es wieder freie Fahrt (Archiv). (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Bereits ab 3 Uhr am Samstagmorgen stauten sich die Fahrzeuge Richtung Süden. Weil ein Lastwagen im Tunnel eine Panne hatte, musste die Tunnelröhre zwischen 7 Uhr und 8.30 Uhr teils in beiden Richtungen gesperrt werden. Die Blechlawine betrug zeitweise neun Kilometer, was einer Wartezeit von mindestens anderthalb Stunden entsprach.

Anfang Nachmittag löste sich der Stau vor dem Nordportal langsam auf. Seit 13.45 Uhr sei ein störungsfreies Passieren möglich, teilte der Verkehrsinformationsdienst viasuisse mit. Das Schlimmste in Sachen Wartezeiten scheint für den Samstag überwunden.

Für den Sonntag prognostiziert viasuisse zwar wieder Staus im Urnerland. Diese dürften jedoch nur um die 3 Kilometer betragen. Auch in der kommenden Woche muss täglich mit Staus und Wartezeiten gerechnet werden, dies primär zwischen 10 und 19 Uhr. Es werden Staulängen um die 4 Kilometer erwartet.

Kommendes Wochenende beginnen dann in Zürich, den letzten Gemeinden Aargaus, drei deutschen Bundesländern und der mittleren Provinz der Niederlande die Sommerferien. Staus seien praktisch vorprogrammiert, schreibt viasuisse.

Weil in Deutschland die Sommerferien gestaffelt stattfinden, müsse im ganzen Juli und August mit Staus und Wartezeiten gerechnet werden. In Richtung Norden sind Blechlawinen sogar bis Mitte September vorauszusagen.

Erneut Stellwerkstörung auf einer SBB-Strecke

Nicht nur auf der Strasse mussten sich Reisende am Samstagmorgen teilweise gedulden. Zum zweiten Mal innert 24 Stunden kam es auch auf einer stark frequentierten SBB-Strecke in der Westschweiz zu Verspätungen. Wegen einer Stellwerkstörung beim Bahnhof Palézieux VD war der Zugverkehr zwischen Freiburg und Lausanne zeitweise eingeschränkt.

Es kam zu Verspätungen von 10 bis 15 Minuten, wie der Bahnverkehrsinformationsdienst meldete. Einzelne Züge fielen aus. Bereits am Freitagmorgen hatte das Bahnunternehmen zwischen Lausanne und Genf sowie zwischen Zürich und Olten Stellwerkstörungen zu beklagen.

Eine Strecke der Zentralbahn (zb) ist für längere Zeit unterbrochen. Weil in einem Tunnel eine grössere Menge Wasser in technische Anlagen eingedrungen ist, verkehren zwischen Grafenort OW und Engelberg OW auf der Strecke Luzern-Engelberg bis Montagabend keine Züge. Der Wassereintritt hatte am Freitag eine Stellwerkstörung ausgelöst.

Bis voraussichtlich Sonntagabend ist auch der Bahnhof Oberentfelden auf der Linie Zofingen-Lenzburg im Aargau für den Bahnverkehr unterbrochen. Grund sind Bauarbeiten infolge einer Stellwerkstörung. (sda)

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