VERKEHRSPOLITIK: 1650 Unterschriften für die «Neat im Berg»

Die Bevölkerung des Unteren Reusstals möchte die Neat-Linie zwischen Erstfeld und Flüelen möglichst rasch im Berg. 1650 Unterschriften an den Regierungsrat kamen dafür zusammen.

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Bauarbeiten im Neat-Tunnel beim Nord-Portal Erstfeld. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Bauarbeiten im Neat-Tunnel beim Nord-Portal Erstfeld. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Im Rahmen der Richtplananpassung für das untere Reusstal (Reur) hat der Regierungsrat einen Bericht zur öffentlichen Mitwirkung ausgeschrieben. Darin wird die Umfahrung der Reussebene durch eine Neat im Berg als «Langfristoption» bezeichnet. Priorität habe der Ausbau am Axen und die Umfahrung Flüelen.

Wie es in einer Mitteilung der Allianz «Neat in den Berg» heisst, widerspreche dies der bisherigen Politik des Kantons. In dreieihalb Wochen hat die Allianz in den Gemeinden des unteren Reusstals (Altdorf, Schattdorf, Bürglen, Attinghausen, Seedorf) 1650 Unterschriften gesammelt und am (heutigen) Dienstag, 20. Oktober, der Regierungsrätin Heidi Zgraggen übergeben.

Die Allianz «Neat in den Berg» will laut Mitteilung, dass die Variante Berg lang wieder zu einem Anliegen erster Priorität wird. Der Regierungsrat solle sich dafür einsetzen, dass sie rasch realisiert und die Bevölkerung vom Bahnlärm entlastet werde.

ana