VERKEHRSPOLITIK: Neat im Berg: Die Allianz macht Druck

Die Neat im Berg sei mehr als eine Langfristoption. Die Allianz für eine Neat im Berg will die Regierung auf die richtige Linie zurückbringen.

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Im Inneren des Neat-Tunnels beim Nord-Potal Erstfeld. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Im Inneren des Neat-Tunnels beim Nord-Potal Erstfeld. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Im Rahmen der Richtplananpassung für das untere Reusstal (Reur) hat der Regierungsrat einen Bericht zur öffentlichen Mitwirkung ausgeschrieben. Darin wird die Umfahrung der Reussebene durch eine Neat im Berg nur noch als «Langfristoption» für die dritte Etappe des Neat-Baus bezeichnet. Priorität hat der Ausbau am Axen und die Umfahrung Flüelen.

Das widerspreche der bisherigen Politik des Kantons, hält die Allianz für eine Neat im Berg in einer Mitteilung fest. Mit einem Flugblatt ruft sie die Bevölkerung auf, im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens zur Reur die Forderung zur Realisierung der Bergvariante zu bestätigen. Der Regierungsrat soll diesem Anliegen wieder erste Priorität einräumen.

Alle Haushaltungen der betroffenen Gemeinden werden ein Flugblatt mit einer vorbereiteten Eingabe erhalten, die bis 10. Oktober zurückgesendet werden soll.

Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.