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VERKEHRSREGELN: Wegen Fahrt auf dem Sustenpass: Ein Töfffahrer verliert vor dem Bundesgericht

Das höchste Schweizer Gericht stützt ein Urner Urteil: Einem Luzerner Töfffahrer wird eine Geldstrafe und eine Busse auferlegt, weil er eine Sicherheitslinie überfahren hat.
Der Töfffahrer fuhr am Sustenpass über die Sicherheitslinie. (Bild: Archiv UZ)

Der Töfffahrer fuhr am Sustenpass über die Sicherheitslinie. (Bild: Archiv UZ)

Weil er auf der Sustenpassstrasse beim Überholen eine Sicherheitslinie überfahren haben soll, musste sich ein Luzerner Töfffahrer vor den Urner Gerichten verantworten. Das Landgericht verurteilte ihn im Juni 2015 wegen grober Verkehrsregelverletzung zu einer Geldstrafe von 20 Tagessätzen à 150 Franken und einer Busse von 600 Franken.

Auf seine Berufung und die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft hin bestätigte das Obergericht im September 2017 das Urteil des Landgerichts und erhöhte die Busse auf 750 Franken. Dagegen erhob der Töfffahrer Beschwerde beim Bundesgericht. Auch dies ohne Erfolg: Mit seinem Urteil vom 25. April wiesen die höchsten Richter die Beschwerde ab.

Es wird teuer für den Fahrer

Neben der Busse muss der Töfffahrer nun auch die Gerichtskosten in der Höhe von 3000 Franken tragen. Der Töfffahrer hatte gerügt, es sei nicht erwiesen, dass er, und nicht ein anderer Motorradfahrer das angeblich von der Polizei beobachtete Überholmanöver vorgenommen habe.

Das Bundesgericht folgte hier den Argumenten des Obergerichts. Das hatte festgehalten, es sei aufgrund eines Augenscheins erwiesen, dass die Strecke, wo der Töfffahrer überholt haben soll, vom Beobachtungsplatz der Polizisten aus «ohne Einschränkungen einsehbar» sei.

Der Töfffahrer bestritt ausserdem den Tatbestand der groben Verkehrsregelverletzung. Auch das lässt das Bundesgericht nicht gelten. Das Überholmanöver habe an einem Tag mit regem Verkehr und an einer unübersichtlichen Stelle stattgefunden. So gehe das Obergericht richtigerweise von einer groben Verkehrsregelverletzung aus.

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