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VERKEHRSSICHERHEIT: Teufelsbrücke: Touristen müssen in den Untergrund

Der Fussgängerstreifen, der bei der Teufelsbrücke die Schöllenenstrasse quert, wird aus Sicherheitsgründen entfernt. Damit die Touristen dort weiterhin problemlos die Strasse queren können, wird eine Unterführung gebaut.
Die Teufelsbrücke im Kanton Uri. (Bild: Archiv Neue LZ)

Die Teufelsbrücke im Kanton Uri. (Bild: Archiv Neue LZ)

Dies geht aus einem Kreditantrag der Urner Regierung an den Landrat über maximal 500'000 Franken hervor, der am Freitag publiziert worden ist. Total kostet das Vorhaben 2,5 Millionen Franken. Die restlichen Kosten sollen vom Bundesamt für Strassen ASTRA, von der Gemeinde Andermatt und der Korporation Urseren übernommen werden.

Heute queren Fussgänger und Radfahrer bei der Teufelsbrücke die Schöllenenstrasse auf einem Fussgängerstreifen. Dieser sei wegen der beschränkten Sichtverhältnisse ein Unfallschwerpunkt, schreibt der Regierungsrat in seiner Kreditvorlage. Das ASTRA werden den Fussgängerstreifen deshalb aufheben.

Radfahrer, die von Göschenen Richtung Andermatt unterwegs sind, sowie Personen, die vom Parkplatz zum Restaurant Teufelsbrücke oder zum Suworow-Denkmal gehen wollen, müssen dort aber die Strasse queren können. Ohne Fussgängerstreifen dürfte dies zu erheblichen Problemen führen, schreibt der Regierungsrat.

Angesichts dessen, dass das dortige Gebiet mit Teufelsbrücke und Suworow-Denkmal eine wichtige touristische Bedeutung hat und dort mehrere nationale Wander- und Velorouten durchführen, wurde beschlossen, die Aufhebung des Fussgängerstreifens mit einer Unterführung zu kompensieren. Gleichzeitig soll die Parkplatzsituation verbessert werden.

Beim fraglichen Wegstück handelt es sich um einen Wanderweg, für den der Kanton zuständig ist. Für die Umsetzung des Projektes wird dieser eine Vereinbarung mit dem ASTRA abschliessen, das seit 2014 und bis 2019 die Schöllenenstrasse für 105 Millionen Franken saniert.

Die Schöllenenstrasse verbindet das Urner Reusstal mit dem Urserental und bildet eine Zufahrt zu Gotthard-, Oberalp- und Furkapass. Offiziell ist sie Bestandteil der Gotthardpassstrasse und als Nationalstrasse dritter Klasse (gemischter Verkehr) eingestuft. (sda)

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