VERKEHRSUNFALLSTATISTIK 2012: Erheblich mehr Todesopfer auf Uris Strassen

Im Jahr 2012 ereigneten sich im Kanton Uri 421 (Vorjahr 419) polizeilich registrierte Verkehrsunfälle. Neun Personen (Vorjahr 1) verunfallten tödlich. Insgesamt verletzten sich 116 (Vorjahr 129) Personen bei Verkehrsunfällen.

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Bei Töffunfällen im Kanton Uri verunglückten 2012 vier Personen tödlich. (Bild: Kapo Uri)

Bei Töffunfällen im Kanton Uri verunglückten 2012 vier Personen tödlich. (Bild: Kapo Uri)

2012 waren im Kanton Uri neun Verkehrstote zu beklagen. In Hospental wurde ein Fussgänger beim Überqueren der Strasse tödlich verletzt. In Andermatt starb ein Velofahrer bei der Talfahrt auf dem Oberalppass. In Realp und im Gotthardstrassentunnel starben zwei Autolenker. Ein Car-Chauffeur erlag bei einem Unfall auf der A2 in Altdorf seinen Verletzungen. Bei vier Motorradunfällen kamen drei Töfffahrer und eine Soziafahrerin ums Leben. Zwei dieser Unfälle ereigneten sich in Andermatt, einer in Hospental und einer in Spiringen. Im Vorjahr war auf Urner Strassen ein Todesopfer zu verzeichnen. Der Fünfjahresdurchschnitt (2007 bis 2011) liegt im Kanton Uri bei vier Todesopfern.

Wie die am Freitag veröffentlichte Verkehrsunfallstatistik 2012 des Kantons Uri ausweist, verletzten sich 30 (41) Personen verletzten schwer, 86 (88) wurden leicht verletzt. Insgesamt sank die Anzahl der verunfallten Personen gegenüber dem Vorjahr um 3,8 Prozent. Gegenüber dem Fünfjahresdurchschnitt liegt die Gesamtzahl um 20,1 Prozent tiefer.

139 (154) Unfälle ereigneten sich innerorts, 181 (164) ausserorts und 101 (101) auf der Autobahn.

An der Spitze der Unfallursachen liegen erneut Unaufmerksamkeit und Ablenkung mit 169 (255) sowie das Nichtanpassen an die Geschwindigkeit in 91 (55) Fällen. 17 (21) Unfälle wurden mit Beteiligten unter Alkoholeinfluss registriert.

pd/zim