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Vermigelhütte bietet nun mehr Komfort

Zuhinterst im Unteralptal hoch über Andermatt ist am Wochenende die für 800000 Franken umgebaute Vermigelhütte des SAC Zofingen eingeweiht worden – mit Dusche, Trockner, Kläranlage, Feuerschutz und neuen Zimmern für die Hüttenwart-Crew.
Tommy Dätwyler
Sie präsentierten die Neuerungen: (oben, von links) Franz Steinegger, SAC-Zofingen-Präsident Beat Weber, Bauchef Ernst Stalder, Zofinger Stadtrat Andreas Rüegger, Hüttenchef-Ehepaar Monika und Edi Müller und Baukommissionspräsiden Robert Matter. (Bild: Tommy Dätwyler (30. Juni 2018))

Sie präsentierten die Neuerungen: (oben, von links) Franz Steinegger, SAC-Zofingen-Präsident Beat Weber, Bauchef Ernst Stalder, Zofinger Stadtrat Andreas Rüegger, Hüttenchef-Ehepaar Monika und Edi Müller und Baukommissionspräsiden Robert Matter. (Bild: Tommy Dätwyler (30. Juni 2018))

Die Stimmung auf dem Felsvorsprung «Sunnsbiel» nahe der Quelle der Unteralpreuss war am vergangenen Samstag, 30. Juni, unter gleissender Bergsonne grandios und die Erleichterung bei der Baukommission der Zofinger SAC-Sektion spürbar. Nach noch einmal zwei Jahren Bauzeit ist die erste Etappenunterkunft auf dem viel begangenen Vier-Quellen-Weg nach der Elektrifizierung vor zwei Jahren nun mit dem zweiten Ausbauschritt endgültig in der Neuzeit angekommen.

«Ein Traum ist wahrgeworden», meinte denn auch der Baukommissionspräsident Robert Matter bei den Feierlichkeiten. Ein Traum, von dem nicht nur die im Turnus wechselnden Hütten-Gastgeber in neuen, eigenen Zimmern, sondern dank Elektrizität auch fürs Smartphone, Trocknungsraum für nasse Kleider, Dusche für verschwitzte Hüttengäste, moderner Sanitäranlagen mit geschlechtergetrennten Toiletten sowie Feueralarm und Brandschutz für die Sicherheit aller Hüttenbewohner auch die Gäste spürbar profitieren. Und dank einer neuen biologischen Kläranlage gehört auch die Natur zu den Profiteuren der neuen Hüttentechnik.

Eine Spur heimischer Komfort in den Hütten

Als Gastreferent verteidigte der bergerfahrene alt Nationalrat Franz Steinegger auf der Hüttenterrasse der Vermigelhütte die vielfältigen Anstrengungen der SAC-Sektionen, ihre zum Teil altehrwürdigen Hütten mit cleveren und technisch ausgereiften und innovativen Lösungen in die Neuzeit zu überführen und für (neue) Gäste attraktiv zu machen. Er habe sich zeitlebens dafür starkgemacht, dass der Unterschied beim Komfort zwischen zuhause und auf den Hütten nicht grösser werde, so Steinegger.

In den Bergen bauen, übernachten und Gastgeber sein heisse trotz neuer Techniken auch in Zukunft, weiterhin Kompromisse einzugehen. Auf der Vermigelhütte sei dieser Spagat mit dem aktuellen Umbau und der massvollen Erneuerung auf eindrückliche Weise gelungen.

Verhältnis ist wieder freundschaftlich

Der Zofinger SAC-Präsident Beat Weber zeigte sich dankbar darüber, dass die vor Jahren zwischenzeitlich von atmosphärischen Störungen begleitete aber grundsätzlich fruchtbare Beziehung zwischen Zofingen und Andermatt wieder auf freundschaftlicher Basis gelebt werden kann.

Heute sei das Verhältnis zwischen Hüttenbetreiber und Landeigentümer wieder freundschaftlich geprägt und zukunftsträchtig. Auch ein Umstand, der am vergangenen Wochenende bei Alphornklängen inmitten der blühenden Alpenrosen und bei klirrenden Weissweingläsern gefeiert wurde.

Die Vermigelhütte erwartet auch dieses Jahr wieder über 2000 Gäste, die sich von der Qualität der neuen Hütteninfrastruktur überzeugen können.

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