VERSAMMLUNG: Bürgler Behörden sollen besser entlöhnt werden

Der Gemeinderat schlägt vor, die Entschädigungen für die Amtstätigkeit um 20 Prozent zu erhöhen.

Florian Arnold
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Der Gemeinderat empfiehlt den Bürgern, die Bürgler Behörden grosszügiger zu entlöhnen. Er schlägt eine Erhöhung der Amtsentschädigung von 20 Prozent vor. Die Sitzungs- und Taggelder sollen künftig durchschnittlich 14 Prozent mehr betragen. Neu sollen die Abendsitzungen nach der Dauer abgerechnet werden. Die Revision der Verordnung führt zu einem Mehraufwand von rund 24 000 Franken. Verglichen mit anderen Urner Gemeinden seien die Entschädigungen der Bürgler Behörden auch nach der Anpassung eher im unteren Segment angesiedelt, lässt der Gemeinderat verlauten.

Gleichzeitig steht in Bürglen eine Änderung der Verordnung über das Alters und Pflegeheim Gosmergartä an. Die neue Gesetzeslage zwingt die Bürgler zu einer Anpassung. Künftig werden nicht mehr die Bürger über die Jahresrechnung befinden können. Die Kompetenzen liegen beim Betriebsrat und dem Gemeinderat.