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VERSAMMLUNG: In Sisikon sollen 32 Parkplätze bewirtschaftet werden

Die Erfolgsrechnung 2016 wurde klar gutgeheissen. Informiert wurde an der Gemeindeversammlung, dass in Sisikon vier Parkuhren angeschafft werden sollen. Zudem will man sich dafür einsetzen, dass der Bahnhof bald rollstuhlgängig wird.

Die Sisiger sagten am Montagabend Ja zum neuen Statut der Kreisschule Flüelen/Sisikon. Dieses wurde an der Gemeindeversammlung von Karin Keiser vorgestellt. Das Finanzierungsmodell sieht für Sisikon neu eine Miete der Schulräume pro Abteilung vor, dies im Sinne einer Abgeltung für die Bereitstellung der Anlagen und Einrichtungen durch die Urner Nachbargemeinde. Die Flüeler haben das Statut bereits am 18. Mai gutgeheissen.

In Sisikon wurden Stimmen laut, die sagten, die Gemeinde habe gar keine andere Wahl, als darauf einzugehen. Unzufrieden ist man in Sisikon darüber, dass die Schüler nach wie vor nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Flüelen fahren können. Die Gemeinde ist gezwungen, einen Schulbus zu führen, was hohe Kosten verursacht.

Einverstanden sind die Sisiger mit dem neuen Konzessionsvertrag mit dem Elektrizitätswerk Altdorf. Als Gastredner war Andreas Bissig anwesend. Die Sisiger stimmten dem Geschäft klar zu.

Verwalterin Brigitte Born konnte die Erfolgsrechnung 2016 der Gemeinde vorlegen, die weit besser abschliesst als budgetiert. Bei Einnahmen von rund 1,44 Millionen Franken resultiert ein Ertragsüberschuss von 5700 Franken. Gerechnet worden war mit einem Defizit von 113200 Franken. Die Zahlen wurden klar gutgeheissen.

Alte Wasserleitungen werden ersetzt

Angenommen wurden Bruttokredite von 65000 Franken für den Teilersatz der Gussleitung Obere Dorfstrasse und von 7000 Franken für die Asphaltierung der Strasse. Die alten Leitungen stammen aus dem Jahre 1904. Stefan Bucheli von der Wasserkommission zeigte auf, dass man bewusst noch nicht alle Leitungen saniert hat. Stattdessen wählt man ein etappenweises Vorgehen. Dazu sollen Synergien mit anderen Strassenbauprojekten genutzt werden.

Gemeindepräsident Timotheus Abegg informierte über das Parkplatzkonzept. Er konnte dies sehr detailliert machen, da dieses bereits weit fortgeschritten ist. Die Gemeinde plant, vier Parkuhren anzuschaffen. 32 Parkplätze sollen bewirtschaftet werden.

Nach der Vorinformation an der Gemeindeversammlung geht das Geschäft nun an den Rechtsdienst zur Prüfung. Das Parkplatzkonzept muss öffentlich publiziert werden. Beraten werden die Sisiger im Dezember an der Gemeindeversammlung darüber. Die Kosten bewegen sich zwischen 20000 und 25000 Franken. Zudem fallen jährlich ­weitere Kosten von 3000 bis 3500 Franken an. Für Einwohner werden Parkkarten erhältlich sein.

Die Gemeinde hat einen Vorstoss bei den SBB gemacht, damit der Bahnhof Sisikon bald rollstuhlgängig wird. Nun liegt eine Antwort vor. Bei den SBB hat das Anliegen keine Priorität. Die bauliche Sanierung ist zwischen 2021 und 2024 geplant. Das ist für die Gemeinde nicht zufriedenstellend. Daher ist noch in diesem Jahr eine Sitzung mit den SBB geplant.

Gemeindepräsident Abegg wies an der Versammlung des Weiteren darauf hin, dass der ­Seezugang beim Installationsplatz der SBB gesperrt ist.

Die Arbeitsgruppe See-sikon trifft sich zum Workshop. Der Projektgruppe gehören Einwohner von Sisikon an. Im sogenannten «Schlangäwäldli» und entlang des Ufers soll der Zugang zum See weiterhin gewahrt und für die Bevölkerung attraktiver gestaltet werden. Die Renaturierung soll weiter vorangetrieben werden.

Zur Nutzungsplanung wurde an der Versammlung über den Stand der Dinge informiert. Entsprechende Verhandlungen mit Liegenschaftsbesitzern sind zurzeit im Gange.

Markus Zwyssig

markus.zwyssig@urnerzeitung.ch

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