Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

VERSAMMLUNG: Kraftwerk Schächen ist auf Kurs

Beim geplanten Kraftwerk-Neubauprojekt am Schächen läuft alles nach Plan. Im Herbst 2018 soll der Baustart erfolgen und Ende 2019 oder Anfang 2020 mit der Stromproduktion begonnen werden.
Urs Hanhart
Visualisierung der Zentrale des künftigen Kraftwerks Schächen im Schächenwald-Areal. (Bild: PD)

Visualisierung der Zentrale des künftigen Kraftwerks Schächen im Schächenwald-Areal. (Bild: PD)

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

An der ersten Generalversammlung der am 3. November 2016 aus der Taufe gehobenen Kraftwerk Schächen AG, die am Montag am Sitz von Hauptaktionär EWA in Altdorf abgehalten wurde, konnte Verwaltungsratspräsident Werner Jauch mit erfreulichen Nachrichten aufwarten. Er betonte: «Seit der Gründungsversammlung ist einiges gegangen. Wir haben die nötigen Baubewilligungen erhalten und auch die Finanzierung ist jetzt gesichert. Wir sind vollumfänglich auf Kurs.»

Die Kraftwerk Schächen AG plant im Ruag-Areal, kurz vor der Einmündung des Schächenbachs in die Reuss, ein Wasserkraftwerk zu bauen. Zur Stromgewinnung soll der Unterlauf des Schächens genutzt werden. Das Wasser wird ab dem bestehenden Unterwasserkanal des Kraftwerks Bürglen gefasst und durch eine 2,5 Kilometer lange Druckleitung in das neue Wasserkraftwerk geleitet.

Versorgung von rund 3600 Haushalten

Der Urner Landrat hat im September 2016 die notwendige Nutzungskonzession erteilt. An der Kraftwerk Schächen AG sind das EWA mit 51, der Kanton Uri mit 34 und die Korporation Uri mit 15 Prozent beteiligt. Das Kraftwerk soll dereinst pro Jahr 16,4 GWh Strom produzieren, was für die Versorgung von rund 3600 Haushalten ausreicht. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 18,9 Millionen Franken. Da ein Teil der notwendigen Druckleitung parallel zur geplanten West-Ost-Verbindung verläuft, wird das Projekt Kraftwerk Schächen eng an die Realisierung der neuen Strassenverbindung gekoppelt. Zudem soll das Projekt hochwassersicher ausgeführt werden.

In seinem Ausblick sagte Jauch: «Der Baustart ist für das dritte Quartal 2018 geplant. Demnächst werden bereits die ersten Baulose öffentlich ausgeschrieben. Anschliessend werden die Offerten ausgewertet und alles vorbereitet, damit der Verwaltungsrat den entsprechenden Baubeschluss fällen kann» in Betrieb genommen soll das Kraftwerk Schächen im Zeitraum Ende 2019/Anfang 2020. «Nach der langen Geschichte, die diesem Projekt vorausgegangen ist, sind wir froh, dass wir nun so weit sind und entsprechend zuschlagen können», meinte Jauch zum Schluss. Die Geschichte zur Nutzung der Wasserkraft am Unterlauf des Schächens begann 2009 mit einem Vorprojekt. 2012 arbeitete das EWA eine Machbarkeitsstudie aus. Darin wurde aufgezeigt, wie der Schächen zwischen dem Kraftwerk Bürglen und der Reussmündung für die Stromgewinnung genutzt werden kann.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.