Veterinärdienst der Urkantone und Chemiewehr steht Tierseuchenübung bevor

Am 22. September proben verschiedene Organisationen den Ernstfall: Die Handhabung eines Ausbruchs der für Tiere gefährlichen Maul- und Klauenseuche.

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(stp) Der Veterinärdienst der Urkantone (VdU) und die Chemiewehr (CWU) simulieren den Ernstfall. Am 22. September von 8 bis 16 Uhr findet die Tierseuchenübung namens Usus statt. Gegenstand der Übung wird die Maul- und Klauenseuche sein. Wie die VdU-Verantwortlichen in einer Meldung mitteilen, sei diese für Tierhalter «eine der folgenschwersten Tierseuchen».

Es gilt daher eine verschärfte Sperre. Tier-, Personen- und Warenverkehr auf dem betroffenen Betrieb werden untersagt. Die Klauentiere müssen getötet und entsorgt werden. Die Maul- und Klauenseuche ist für den Menschen völlig ungefährlich.

Eigentliche Übung beginnt nach positivem Laborbefund

Geübt werden die tags zuvor stattfindende Verdachtsabklärung und eine erste provisorische Absperrung des Betriebes. Die Proben werden über Nacht am Institut für Virologie und Immunologie (IVI) untersucht und positiv getestet. Die eigentliche Tierseuchenübung beginnt dann mit dem Eintreffen des bestätigten Laborbefundes.

Die CWU und die zuständigen Amtstierärzte begeben sich unverzüglich zum betroffenen Betrieb und beginnen mit dem Einrichten des Schadenplatzes. Vor Ort stehen die Zusammenarbeit zwischen CWU und VdU, die Zonierung des Schadenplatzes, aber auch die Einrichtung eines Platzes für die Tötung der Tiere sowie deren Entsorgung auf dem Prüfstand.

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