Viele Unfälle in diesem Tunnel

Vier Unfälle in knapp einem Monat: Jetzt soll die Sicherheit auf der Oberalp-Passstrasse verbessert werden – mit Signalisationen, aber auch mit Polizeikontrollen.

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Der Grind-Tunnel in Richtung Oberalppass. Rund um den Tunnel kommt es immer wieder zu Töffunfällen. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)

Der Grind-Tunnel in Richtung Oberalppass. Rund um den Tunnel kommt es immer wieder zu Töffunfällen. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)

Uri lockt mit seinen kurvenreichen Strassen viele Töff- und Velofahrer an. «Damit lassen sich auch die im Vergleich zu urbaneren Kantonen überdurchschnittlich vielen Töffunfälle erklären», so Damian Meier, Chef der Urner Bereitschafts- und Verkehrspolizei. Zu den Selbstunfällen würde es meist wegen überhöhter Geschwindigkeit kommen, gepaart mit riskanten Überholmanövern oder falscher Bremstechnik.

Auch beim Amt für Tiefbau Uri kennt man das «Problem Grindtunnel». Beat Planzer, stellvertretender Leiter Sektion Infrastruktur und Verkehr bei der Abteilung Strassen, zählt auf, welche Massnahmen an dieser gefährlichen Stelle schon umgesetzt sind.

Planzer betont aber: «Wir können nicht in jeder Kurve, in der ein Unfall passiert, sofort bauliche oder signalisationsmässige Massnahmen treffen.» Die Polizei ihrerseits wirkt Unfällen präventiv und repressiv entgegen; etwa mit Aktionen, Anschauungsmaterial, Präsenz auf der Strasse und Geschwindigkeitskontrollen.

Bruno Arnold

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