Vier Medaillen für Bürgler Turnerinnen

Franca Tramonti, Nora Schillig, Bianca Volken und Lilian Gisler schaffen an den St. Galler Kantonalmeisterschaften den Sprung aufs Podest. Eine der Damen durfte sich sogar die Goldmedaille umhängen lassen.

Paul Gwerder
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Drei von vier Medaillengewinnerinnen: (von links) Nora Schillig (2. Rang K6), Franca Tramonti (1. Rang K5) und Bianca Volken (3. Rang K6). (Bild: Rita Zgraggen, Engelburg SG, 2. September 2018)

Drei von vier Medaillengewinnerinnen: (von links) Nora Schillig (2. Rang K6), Franca Tramonti (1. Rang K5) und Bianca Volken (3. Rang K6). (Bild: Rita Zgraggen, Engelburg SG, 2. September 2018)

Am letzten Sonntag standen 19 Turnerinnen des Getu Bürglen an den St. Galler Kantonalmeisterschaften in Engelburg im Einsatz. Insgesamt gab es fast 600 Startende, deshalb gab es eine eigene Wertung für die ausserkantonalen Gäste.

Die K7-Turnerinnen starteten am Boden. Einmal mehr konnte sich die Tempobahn von Lilian Gisler mit Rondat, Flic-Flac und Salto zeigen lassen. Dafür erhielt sie die Tageshöchstnote von 9,55 Punkten. An den Schaukelringen glänzte vor allem Livia Zgraggen mit ihrer Schwungsteigerung. Mit 9,55 Punkten erhielt sie von den Wertungsrichtern ebenfalls die beste Note des Tages. Am dritten Gerät – dem Sprung – zeigte Lilian Gisler einen fast perfekt gestreckten Salto mit ganzer Drehung und wurde erneut mit der Tageshöchstnote von 9,70 Punkten belohnt.

Am Reck wurden die Bürgle-rinnen etwas härter beurteilt. Trotz einer sehr sauber geturnten Übung von Livia Zgraggen mit einem «Flury» zum Abschluss wurde sie nicht mit der gewohnt hohen Note bewertet. Mit einem Gesamttotal von 37,10 Punkten durfte sich Lilian Gisler schliesslich die Bronzemedaille umhängen lassen. Livia Zgraggen verpasste das Podest und musste sich mit Rang 4 zufriedengeben. Auch Désirée Zgraggen erhielt für ihre 35,95 Punkte und den 7. Rang eine Auszeichnung.

Trainerin ist zufrieden mit dem Wettkampf

Trotz eines grossen Trainingsrückstandes durften Désirée Zgraggen und auch Chiara Gisler, welche wegen Knieproblemen noch nicht die optimale Leistung abrufen konnte, zufrieden sein.

Fazit der Betreuerin Yvonne Welti: «Für mich war es ein sehr guter Wettkampf mit sauber geturnten Übungen. Auf diesen Leistungen kann nun für die Schweizer Meisterschaft aufgebaut werden».

Auch die sechs K5-Turnerinnen zeigten einen guten Wettkampf. Der Einstieg am Boden war den meisten Mädchen gut gelungen. Die Leistung von Franca Tramonti wurde mit der Note 9,35 bewertet. Mit 9,30 Punkten durfte sie sich sogar die Bestnote beim Ringturnen in diesem Wettkampf schreiben lassen. Auch ihren Teamkolleginnen gelang ein solider Wettkampf. Am Sprung zeigte Yara Baumann mit ihrem schnellen Anlauf einen se-sehenswerten Sprung und erhielt die Note 9,30. Michelle Baumann konnte dank ihrer Sprunghöhe die Note 9,25 einfahren. Muriel Schuler überzeugte mit ihrer tollen Haltung beim Reck während der ganzen Übung, die prompt mit der Note 9,30 belohnt wurde.

Bei der Siegerehrung durfte sich Franca Tramonti für ihre 37 Punkte die Goldmedaille umhängen lassen. Ferner erhielten Muriel Schuler, Yara Baumann, und Lia Poletti die verdiente Auszeichnung.

Trainerin Lilian Gisler war mit den gezeigten Leistungen, während dem ganzen Wettkampf sehr zufrieden und sagte: «Es konnte eine deutliche Steigerung zum letzten Wettkampf erreicht werden».

Zwei Podestplätze für die K6-Turnerinnen

Am Startgerät, dem Reck, erturnte sich Julia Müller in der Kategorie K6 die Note 9,60. Am Boden zeigte Bianca Volken eine elegante Übung und wurde dafür mit der Note 9,45 belohnt. Trotz harten Matten an den Schaukelringen konnten Bianca Volken und Nora Schillig einen sicheren Stand zeigen und erhielten die Noten 9,50 beziehungsweise 9,45. Am Schlussgerät – dem Sprung – zeigte Sina Gisler einen gebückten Salto, der mit der Note 9,25 belohnt wurde.

An der Rangverkündigung durfte Nora Schillig auf das zweite und Bianca Volken auf das dritte Podest-Treppchen steigen. Dies gelang Julia Müller nicht ganz, es fehlten fünf hundertstel Punkte fürs Podest. Dennoch durfte sie sich mit der Auszeichnung und dem 5. Rang glücklich schätzen. Auch Viviane Kempf durfte für ihre 35,80 Punkte die Auszeichnung entgegennehmen.