VIER-QUELLEN-WEG: Wanderung im Gotthardgebiet zu vier Quellen

Ein «Weg der Schweiz» im Hochgebirge könnte schon bald Realität werden. Er soll zu den Quellen von Rhein, Reuss, Ticino und Rhône führen.

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Der neue Weg der Schweiz entsteht. Themenbild. (Bild Angel Sanchez/Neue UZ)

Der neue Weg der Schweiz entsteht. Themenbild. (Bild Angel Sanchez/Neue UZ)

Wanderwege haben es Paul Dubacher angetan. Der 64-jährige Bauleiter aus Seedorf hat massgeblich dazu beigetragen, dass der «Weg der Schweiz» realisiert wurde. Seine neue Vision ist der 85 Kilometer langeVier-Quellen-Weg im Gotthardmassiv, wo man in wenigen Tagen auf einem hochalpinen Rundweg zu den Quellen bedeutender europäischer Flüsse gelangen kann.

Rund 1000 Stunden hat er bereits investiert. Er hat nach möglichen Wegführungen gesucht, vor Ort rekognosziert, Pläne gezeichnet und Gespräche mit Grundeigentümern und Anwohnern geführt. Jetzt steht das Wegnetz. Es führt via Tomasee, zum Lucendropass, zum Nufenenpass, und schliesslich zum Rhonegletscher.

«Rund 80 Prozent der Wege sind bereits heute gut begehbar», erklärt er. «15 bis 20 Kilometer müssen aber noch saniert, verlegt oder auch neu angelegt werden.» Im Sommer will er loslegen, 2011 soll der Vier-Quellen-Weg fertig sein.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Zentralschweiz am Sonntag» vom 8. März.