VIGIER-STIFTUNG: Start-Up von Urner erhält 100'000 Franken

Fünf Jungunternehmer haben in Solothurn von der Vigier-Stiftung je 100'000 Franken Startkapital erhalten. Darunter die Firma Optotune, deren CEO ein 29-jähriger Urner ist.

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Im Optotune-Labor in Dübendorf: David Niederer, Dr. Manuel Aschwanden und Mark Blum, von links. (Bild Adrian Baer/Neue LZ)

Im Optotune-Labor in Dübendorf: David Niederer, Dr. Manuel Aschwanden und Mark Blum, von links. (Bild Adrian Baer/Neue LZ)

Die W. A. de Vigier Stiftung prämiert seit 1989 Start-up-Firmen mit jährlich bis zu 500'000 Franken Startkapital. Der Stiftungsrat begleitet die Preisträger jeweils auch nach der Preisverleihung professionell und langfristig. Zudem beteiligt sich die Stiftung mit bis zu zehn Prozent des Aktienkapitals der Start-up-Firmen. Der Förderpreis ist am Donnerstag in Solothurn an Jungunternehmer von Celeroton, Motilis, Optotune, Sun-D und Zurich Instruments gegangen.

Bionik fürs Handy
Manuel Aschwanden – aufgewachsen im urnerischen Haldi –, David Niederer und Mark Blum ist es gelungen, die Muskelfunktion des Auges künstlich nachzubilden. Ihr Zürcher Unternehmen Optotune präsentiert eine Linse, die formbar ist und dadurch nah und fernscharf stellen kann. Dadurch braucht sie zum Zoomen weniger Platz als ein herkömmliches Objektiv und eignet sich besonders für Kleinstgeräte wie Handys.

Es gibt übrigens noch einen anderen Urner Bezug: Der St. Galler Martin Bartholet und sein Zürcher Geschäftspartner Christof Zwyssig – Heimatort: Seelisberg – haben einen Elektromotor entwickelt, der bis zu einer Million Umdrehungen pro Minute erreicht. Mit Celeroton bringen die beiden Jungunternehmer diese rekordschnelle Technologie auf dem Mark. Davon profitieren beispielsweise Zahnärzte: Ihre Bohrer werden effizienter, kleiner und leichter.

ap

Beitrag in «Einstein» über Optotune: