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Uri und Nidwalden eröffnen 76 Kilometer langen Wanderweg

Sie ist mehr als bloss ein Wanderweg, die «ViaUrschweiz», die am Donnerstag in Seelisberg eröffnet wurde. Sie verbindet Uri mit Nidwalden und lockt mit einem Online-Spiel, bei dem virtuelle Murmeltiere mehr über ausgewählte Standorte verraten.
Der Urner Regierungsrat Urs Janett (links) und der Nidwaldner Regierungsrat Alfred Bossard eröffnen in Seelisberg den neuen Wanderweg, indem sie symbolisch zwei Trachtenkinder auf einer Sänfte trugen. (Bild: PD).

Der Urner Regierungsrat Urs Janett (links) und der Nidwaldner Regierungsrat Alfred Bossard eröffnen in Seelisberg den neuen Wanderweg, indem sie symbolisch zwei Trachtenkinder auf einer Sänfte trugen. (Bild: PD).

Die Route des neuen Weges. (Bild: PD)

Die Route des neuen Weges. (Bild: PD)

Der neue Kulturpanoramaweg führt von Flüelen über das Isenthal nach Beckenried und über Emmetten, Seelisberg und Bauen wieder zurück ins Isenthal. In Seelisberg weihten der Regierungsrat Urs Janett aus Uri und sein Nidwaldner Amtskollege Alfred Bossard die «ViaUrschweiz» ein. Die beiden Kantone waren an der Finanzierung ebenso beteiligt wie die Albert-Koechlin-Stiftung sowie die Ernst-Göhner-Stiftung. Die Realisierung des neuen Wanderwegs hat rund 200'000 Franken gekostet.

Wer den Wanderweg begeht, überwindet fast 7000 Höhenmeter auf einer Länge von 76 Kilometern. Die 28 Stunden Wanderzeit lassen sich gut in fünf Etappen aufteilen. Der ganze Weg kann mit Schiff, Bergbahnen und Postauto bequem abgekürzt werden.

Damit entsteht eine Verbindung des «Weg der Schweiz» am Urnersee und des «Waldstätterwegs» am Vierwaldsättersee. Die fünftägige Wanderroute führt durch Naturschutzgebiete, schützenswerte Landschaften und historisch bedeutungsvolle Orte mit nationaler Ausstrahlung. Der Weg lässt sich in einzelnen Etappen erwandern und kann mit Bergbahnen, Postauto oder Schiff abgekürzt werden.

Anlässlich der Eröffnung wurde die neue Kultur-App «Sqwiss» erstmals öffentlich vorgestellt. Es handelt sich dabei um eine Art Schnitzeljagd per Handy mit sogenannter «augmented reality» (erweiterter Realität).

Die virtuellen Murmeltiere der neuen Kultur-App «Sqwiss» sollen Wanderfreunde künftig durch die ganze Schweiz führen. Vorerst sind sie auf dem Wanderweg «ViaUrschweiz» im Einsatz. (Screenshot) (Bild: Sqwiss.ch)

Die virtuellen Murmeltiere der neuen Kultur-App «Sqwiss» sollen Wanderfreunde künftig durch die ganze Schweiz führen. Vorerst sind sie auf dem Wanderweg «ViaUrschweiz» im Einsatz. (Screenshot) (Bild: Sqwiss.ch)

Uri ist die Pilotregion des Spiels, das auf die ganze Schweiz ausgeweitet werden soll. Alleine entlang der ViaUrschweiz gibt es hundert virtuelle Rätsellöcher, bei denen der App-Benutzer ein Murmeltier aus dem Bau locken, einen Film zum jeweiligen Standort anschauen oder Fragen beantworten kann. Löcher und Tiere sind virtuell, reagieren aber auf dem Handy, als seien sie real.

Am Wochenende vom 7. und 8. Juli wird der Wanderweg der Bevölkerung vorgestellt. Dazu gibt es etwa ein Dorftheater in Seelisberg, einen Weltrekordversuch mit dem Bau der grössten Leiter in Isenthal und weitere Attraktionen entlang der Route. (sda/rem)

Hinweis: Das detaillierte Programm des Eröffnungsfestes sowie weitere Infos zum Wanderweg auf www.via-urschweiz.ch

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