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Vitus Huonder firmte 60 Urner

Bischof Vitus Huonder hat Ende Mai den Firmlingen in Erstfeld und anfangs Juni jenen in Attinghausen die Firmung gespendet. Die Erstfelder Jugendlichen reisten anschliessend nach München.

Am Samstag, 27. Mai, spendete Bischof Vitus Huonder aus Chur zehn Jugendlichen die Firmung in Erstfeld. Die Firmreise nach München eine Woche später rundete den Firmkurs 2017/18 ab. Zwei Wochen später, am 9. Juni, durften 50 Kinder und Jugendliche aus Attinghausen ebenfalls das Sakrament der heiligen Firmung in der Pfarrkirche St. Andreas von Bischof Vitus Huonder empfangen.

Während acht Monaten haben sich die jungen Frauen und Männer aus Erstfeld auf die Firmung vorbereitet. Der Start im Oktober war an der Kletterwand Jagdmatt in Erstfeld. Das Psalmwort «Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen» gab den passenden Impuls zu den Kletterübungen. Es folgten fünf Kurseinheiten zu lebensnahen Themen, wie es in einer Mitteilung des Pfarramts heisst.

Alle leisteten einen Sozialeinsatz in der Pfarrei

Zum Thema «Ich» besuchten die Jugendlichen die Ausstellung Bo(o)tschaft in Altdorf. Die Sintfluterzählung des Alten Testaments lud ein, über die heutige Flut an Social-Media-Informationen und weitere Fluten nachzudenken. Das Lebenslabyrinth führte die Kursteilnehmer auf die Spur des eigenen Lebens. Der Themenabend Glaube wurde von der Lebensgeschichte von Pater Engelmar Unzeitig geprägt. Er hat im Konzentrationslager Dachau Kranke unter Lebensgefahr gepflegt. Die eigenen Talente und Fähigkeiten standen in der Kurseinheit zum Thema Begeisterung im Zentrum.

Der Besuch des Firmspenders Bischof Vitus Huonder erfolgte am Nachmittag zum Thema Firmung. Alle Teilnehmer leisteten während der Vorbereitung auf die Firmung einen Sozialeinsatz in der Pfarrei. Eine Gruppe nahm im Dezember das Friedenslicht aus Betlehem in Luzern entgegen und brachte es nach Erstfeld. Eine andere Gruppe half mit, den Insieme-Spielnachmittag mit behinderten Kindern durchzuführen. Auch am kantonalen Ministrantenfest in Flüelen und am Erstkommunion-Elternnachmittag arbeiteten Erstfelder Firmlinge mit.

Firmlinge reisten nach München

Der Firmgottesdienst vom 27. Mai war ein erster Höhepunkt der Firmvorbereitung. In der festlichen Feier – durch Musikanten der Pfadi Krönten und der Organistin Esther Stadler mitgestaltet – wurden alle Kandidaten gefirmt.

Die Firmung soll laut Mitteilung der Pfarrei nicht den Abschluss eines Projektes bilden. Sie soll vielmehr die Jugendlichen ermutigen, ihr Leben in dem Bewusstsein zu gestalten, vom Heiligen Geist geführt, von Jesus begleitet und von der kirchlichen Gemeinschaft getragen zu sein. Der Bischof Huonder verglich denn auch in seiner Predigt die kirchliche Gemeinschaft mit einer Fussballmannschaft, die vom Heiligen Geist trainiert wird.

Ein zweiter Höhepunkt folgte über das Fronleichnam-Wochenende: Die Kursteilnehmer reisten für vier Tage nach München. Auf dem Programm standen eine Führung durch die KZ-Gedenkstätte Dachau und ein Besuch am Gedenkort der «Weissen Rose». Zudem genossen die Firmlinge die deftige Küche und die bayrische Gemütlichkeit. Die riesige Allianz-Arena – das Heimstadion des FC Bayern-München – und die Sonntagsmesse in der Frauenkirche bildeten dann den Abschluss der Firmreise der Erstfelder Jugendlichen. (red)

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