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Nik Küttel wird Schweizer Meister im Radquer

Mit seinem Start-Ziel-Sieg hat der Urner Nik Küttel eine Überraschung an der Schweizer Radquer-Meisterschaften 2019 in Sion geschafft. Er gewann vor den beiden Saison-Dominatoren.
Josef Mulle
Nik Küttel vom VMC Silenen stand in Sion eingekleidet ins Meistertrikot zuoberst auf dem Podest. (Bild: PD)

Nik Küttel vom VMC Silenen stand in Sion eingekleidet ins Meistertrikot zuoberst auf dem Podest. (Bild: PD)

Schnee und Regen sorgten für extreme Bedingungen an der Schweizer Radquer-Meisterschaft. Ausgetragen wurde diese am vergangenen Sonntag in Sion auf einem neu geschaffenen Parcours. Die rutschige und damit technisch schwierige Strecke stellte hohe Anforderungen an die Steuerkünste der Fahrer.

Davon nicht beirren liess sich die Topfavoritin bei den Frauen, Jolanda Neff, die sich gleich vom Start weg an die Spitze setzte, ihren ersten Quertitel herausfuhr. Damit ist die Ausnahmeathletin amtierende Schweizer Meisterin auf der Strasse, im Mountainbike Cross Country und im Radquer. Der Sieg von Timon Rüegg im Herrenfeld war hingegen eine Überraschung. Ihm gelang es nämlich, die Favoriten Andri Frischknecht und Lars Forster auf die Plätze zu verweisen.

Nik Küttel legt einen Blitzstart hin

Ebenfalls für eine Überraschung sorgte der Urner Nik Küttel (VMC Silenen) im Feld der Kategorie-U17-Fahrer. Küttel, ein Nachwuchsbiker der IG Radsport Uri, hatte in dieser Saison einige Querrennen erfolgreich bestritten, ohne aber einmal zuoberst aufs Podest zu fahren. In Sion überraschte er mit einem Blitzstart seine Konkurrenten, allen voran die Saison-Dominatoren, Nils Aebersold und Finn Treudler. Die gute Fahrtechnik, ein Markenzeichen aller IG Fahrer, kam der Urner Nachwuchshoffnung bei diesen extremen Verhältnissen zu Gute, so dass er den Vorsprung kontinuierlich vergrössern konnte. «Ich wusste, dass ich bei diesen schwierigen Verhältnissen dank meiner Fahrtechnik eine Chance auf einen Podestplatz habe. Dass es nun Gold geworden ist und ich den Schweizer Meistertitel holen konnte, freut mich natürlich riesig», so der überglückliche Silener Querfahrer.

Stolz war man auch beim VMC Silenen, dessen Vereinsführung dem jungen Schweizer Meister einen triumphalen Empfang bereitete. Wenn beim erfolgsverwöhnten Verein bereits etliche Welt-, Europa-, und Landesmeistertitel gefeiert werden konnten, so ist das in der Sparte Radquer erst der zweite Titel. Der erste wurde gewonnen von Markus Zberg vor 27 Jahren.

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