VOLKSINITIATIVE: Urner stimmen über zweite Gotthardröhre ab

In Uri ist die kantonale Volksinitiative der Jungen SVP zur Einreichung einer Standesinitiative «Für mehr Sicherheit im Gotthard-Strassentunnel und eine starke Urner Volkswirtschaft» zustande gekommen.

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Das Portal des Gotthard-Strassentunnels auf der Urner Seite. (Archivbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Das Portal des Gotthard-Strassentunnels auf der Urner Seite. (Archivbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Am 21. Dezember 2009 hat ein Initiativkomitee der Jungen SVP Uri der Standeskanzlei Uri 1654 gültige Unterschriften für eine Kantonale Volksinitiative zur Einreichung einer Standesinitiative «Für mehr Sicherheit im Gotthard-Strassentunnel und eine starke Urner Volkswirtschaft» eingereicht. Damit ist die von der Verfassung geforderte Zahl von 600 Unterschriften für eine Volksinitiative erreicht, heisst es in einer Mitteilung der Standeskanzlei Uri vom Mittwoch. Die Initiative ist somit formell zustande gekommen. Der Urner Regierungsrat hat die Initiative zur materiellen Bearbeitung der Baudirektion überwiesen.

Während Totalsanierung passierbar
Mit ihrer Initiative will die Junge SVP Uri, dass der Kanton Uri vom Bund verlangt, innerhalb der bestehenden Verfassungsregelung (Alpenschutzartikel) rasch eine zweite Röhre zu bauen. Diese soll zwei Fahrspuren aufweisen. Damit könne während der anstehenden Totalsanierung Gotthard-Strassentunnel die durchgehende Passierbarkeit ermöglicht werden. Im Interesse der Verkehrssicherheit seien nach der Sanierung die beiden Fahrspuren pro Röhre als Stand- und Pannenstreifen zu nutzen.

zim