Besucher können sich am «Kilbisunntig» auf Volksmusik freuen

Am 13. Oktober werden Hanspeter Müller-Drossaart, Carlo Gamma und Fränggi Gehrig in Silenen am "Kilbisunntig" spielen.

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Hanspeter Müller-Drossaart, Carlo Gamma und Fränggi Gehrig proben ihren Auftritt am Kilbisunntig in Amsteg. (Bild: PD)

Hanspeter Müller-Drossaart, Carlo Gamma und Fränggi Gehrig proben ihren Auftritt am Kilbisunntig in Amsteg. (Bild: PD)

(jb)

Interessierte können sich auf den «Kilbisunntig» mit Hanspeter Müller-Drossaart und den beiden Musikern Carlo Gamma und Fränggi Gehrig freuen. Dieser findet am Sonntag, 13. Oktober, um 17 Uhr im Hotel Stern und Post, Amsteg, statt.

Heute ist es möglich, fast jeden Tag ins Theater, an ein Konzert oder ein Fest zu gehen. Bis 1947 war das Tanzen und Festen nur an der Fasnacht und an der Chilbi erlaubt. Grund war das Sonntagstanzverbot. Beim Tanzen kam man sich näher – die Kirche witterte überall Sünde und der Pfarrer brauchte für Spott nicht zu sorgen.

Witzig-angriffige Liedzeilen sorgen für Unterhaltung

Hanspeter Müller-Drossaart begibt sich am Silener «Kilbisunntig» auf eine kleine Reise durch die berühmten Urner Tanz- und Spottlieder. Er rezitiert und befragt die Liedtexte und das Umfeld ihrer Entstehung, angereichert mit hintergründig unterhaltsamen Geschichten.

Die bekannten Urner Volkslieder können einmal ganz anders genossen werden. Die wunderbar treffenden Sprachbilder und witzig-angriffigen Liedzeilen, wie sie in der übrigen Schweiz kaum anzutreffen sind, werden für gute Unterhaltung sorgen. So etwa: «Dr Tyyfel het dr Lätz erwitscht», «Wenn äinä nit tanzän unt beedälä cha, dem trüüret, wenn’s ä butzt, käi Tyyfel drnaa!», «Sepp nimm’s Vrenäli...!»

Carlo Gamma und Fränggi Gehrig werden am 13. Oktober mit viel Freude und Spielwitz den musikalischen Part der «Chilbi» bestreiten. Die beiden vielseitigen Musiker, mit Wurzeln im Jazz und in der traditionellen Schweizer Volksmusik, arbeiten schon länger bei verschiedenen Projekten zusammen. Zurzeit sind die beiden Musiker mit Hanspeter Müller-Drossaart am Proben.

Die Besucher können sich über die literarisch-musikalischen Qualitäten der Urner Tanzlieder freuen und dürfen sich überraschen lassen, denn es gibt auch Neues zu hören.

Der Eintritt ist frei. Die Besucher sollen Folgendes beachten: Die Platzzahl ist beschränkt und eine Reservierung für das Nachtessen ist erforderlich. Hotel Stern und Post (Tel. 0418840101, info@stern-post.ch).