Volksschule in Uri ist auf Kurs

Der Erziehungsrat hat die Jahresziele 2020 festgelegt. Die wichtigsten Ziele der Legislatur sind erreicht worden.

Drucken
Teilen

(MZ) In der Legislatur 2016 bis 2020 verfolgt der Urner Erziehungsrat den Grundsatz, dass alle an der Volksschule Beteiligten in einem Klima der gegenseitigen Wertschätzung partnerschaftlich zusammenarbeiten.

Im Rahmen dieses Grundsatzes hat der Erziehungsrat fünf Leitgedanken definiert. So soll Uri eine starke Volksschule haben, in der alle Kinder und Jugendlichen ihren Platz finden. Sie sollen eine umfassende, ganzheitliche Bildung erwerben. Lehrpersonen beteiligen sich aktiv an den Entwicklungsprozessen ihrer Schule. Professionelle Schulleitungen überprüfen die Qualität. Das Schulsystem im Kanton Uri soll Kontinuität gewährleisten und sich aufgrund gesellschaftlicher und pädagogischer Ansprüche ständig weiterentwickeln.

Im Einklang mit diesen Leitgedanken und mit Blick auf den Grad der Zielerreichung hat der Erziehungsrat die Jahresziele 2020 festgelegt:

  • Die Massnahmen aus dem Bericht «Umgang mit Heterogenität» werden umgesetzt.
  • Die Folgearbeiten zur Implementierung des Lehrplans 21 sind weitergeführt und der Abschluss der Projektphase per 31.Juli 2021 ist aufgegleist.
  • Das Weiterbildungskonzept für Medien und Informatik wird umgesetzt.
  • Das Amt für Volksschulen erstellt eine Auslegeordnung zum Stand der Umsetzung des Medienkonzepts zuhanden des Erziehungsrats.
  • Der Bericht der Fokusevaluation «Integrative Förderung und Sonderpädagogik» liegt vor und entsprechende Massnahmen sind beschlossen.
  • Die Massnahmen aus dem Bericht «Massnahmen zur Verbesserung des Französischunterrichts im Kanton Uri» werden umgesetzt.
  • Eine Auslegeordnung zu den Schnittstellen mit dem Berufs- und Weiterbildungszentrum Uri ist gemacht.
  • Die Weiterentwicklung der Oberstufenmodelle wird durch das Amt für Volksschulen begleitet und der Erziehungsrat wird regelmässig darüber informiert.
  • Das Projekt «Revision von Schulgesetz und Schulverordnung» ist gemäss Projektauftrag unterwegs.
  • Das Amt für Volksschulen prüft mit der Pädagogischen Hochschule Schwyz Möglichkeiten einer institutionalisierten Zusammenarbeit.

Nach der Gesamterneuerungswahl 2020 konstituiert sich der Erziehungsrat neu und die Legislaturziele 2020 bis 2024 werden definiert.

Legislaturprogramm ist weitgehend umgesetzt

Rückblickend zeige sich, dass der grösste Teil der vom Erziehungsrat definierten Projekte und Ziele für die Legislatur 2016 bis 2020 bereits umgesetzt werden konnte. Gemäss Medienmitteilung der Bildungs- und Kulturdirektion ergibt sich mit Blick auf das vergangene Jahr ebenfalls ein erfreuliches Bild. So führte der Erziehungsrat die Folgearbeiten zur Implementierung des Lehrplans 21 plangemäss weiter. Das Weiterbildungskonzept für Medien und Informatik ist wie geplant in Umsetzung. Das Reglement über die Schulleitung wurde nach Massgabe der Vernehmlassung angepasst und die Vorgaben zur finanziellen Beteiligung der Eltern an der Volksschule wurden gemacht.

Weiter beschloss der Erziehungsrat gemäss der Mitteilung Massnahmen zur Verbesserung des Französischunterrichts. Schliesslich wurden die Eckwerte für eine mögliche Revision von Schulgesetz und Schulverordnung bestimmt und ein entsprechender Projektauftrag erlassen.

Aktuelle Nachrichten