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Von der Selbsthilfe zur Geselligkeit

Auslöser für die Gründung des Krankenunterstützungsvereins (KUV) Seedorf waren die gefährlichen Arbeiten beim Holzflössen und bei weiteren Tätigkeiten am Palanggenbach am Ende des 19. Jahrhunderts. Bei Krankheit oder Unfall erhielten die Arbeiter keinen Lohn. Diesem Problem wirkten sie 1888 mit der Gründung des Vereins entgegen. Die Mitglieder waren ab diesem Zeitpunkt bei Arbeitsausfällen durch Krankheit und Unfall «versichert». Das Eintrittsgeld betrug für damalige Verhältnisse hohe 3 Franken, der Monatsbeitrag 1 Franken. Die ­Patienten wurden 50 Tage lang unterstützt, während der ersten 25 Tage mit 1 Franken, vom 26. bis zum 50. Tag mit 50 Rappen. Heute widmen sich die 53 Mitglieder in erster Linie der Pflege der Geselligkeit. (bar)

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