Vor allem Cannabis sichergestellt

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Statistik In den Jahren 2010 bis und mit 2015 hat die Kantonspolizei Uri gemäss kantonaler Kriminalitätsstatistik pro Jahr durchschnittlich 125 Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Anzeige gebracht. In über 90 Prozent der Fälle handelte es sich dabei um Anzeigen wegen Besitz oder Konsum von Betäubungsmitteln. Lediglich zwischen drei und vier Fälle pro Jahr betrafen den Anbau, zwischen null und acht Fälle pro Jahr den Handel und null bis vier Fälle den Schmuggel von Betäubungsmitteln. Seit dem Jahr 2013 können Übertretungen mit einem abgekürzten Verfahren geahndet werden, dem sogenannten Ordnungsbussenverfahren. Wurden im ersten Jahr im Kanton Uri noch 20 solche Ordnungsbussen ausgestellt, waren es 2014 bereits deren 34, ein Jahr später stieg die Zahl auf 45.

Der Grossteil der von der Kantonspolizei Uri in den letzten sechs Jahren sichergestellten Betäubungsmittel waren Hanfprodukte, nur in wenigen Fällen mussten auch Stimulantien wie Kokain, Amphetamine oder Ecstasy sichergestellt werden. (eca)