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Vorfinanzierung wird möglich

Spiringen  Unter anderem höhere Steuereinnahmen, aber auch diverse Einsparungen ermöglichen es, dass sich die Gemeinde finanziell etwas Luft für das Grossprojekt Kreisschulhaussanierung verschaffen kann.
Bruno Arnold
Das Kreisschulhaus Spiringen muss saniert werden. (Bild: Florian Arnold, September 2017)

Das Kreisschulhaus Spiringen muss saniert werden. (Bild: Florian Arnold, September 2017)

Auch Spiringen kann für das Jahr 2017 – wie fast alle Urner Gemeinden – schwarze Zahlen präsentieren. «Man darf von einem sehr guten Ergebnis im Jahr 2017 sprechen», schreibt der Gemeinderat Spiringen im Bericht zur Einwohnergemeindeversammlung vom 17. Mai. In der Erfolgsrechnung resultierte bei einem Ertrag von 3,259 Millionen Franken ein Überschuss von 38000 Franken. Ausserdem konnte die Gemeinde eine Vorfinanzierung in der Höhe von 250000 Franken zur Sanierung des Kreisschulhauses respektive für künftige Abschreibungen im Zusammenhang mit diesem Vorhaben vornehmen.

Die Gesamtkosten für das Schulhaus belaufen sich auf 5,2 Millionen Franken. Spiringen übernimmt 3 Millionen Franken, Unterschächen 2,2 Millionen Franken. Das Kreisschulhaus wird in mehreren Etappen bis 2025 saniert.

Das gute Rechnungsergebnis ist nicht zuletzt auf Einsparungen bei der Pflegefinanzierung (-115000 Franken) und bei den Lohnkosten auf der Primarschulstufe (-36000 Franken), aber auch auf höhere Steuereinnahmen (+48000 Franken) zurückzuführen.

Grosse Investition in Pistenfahrzeug

Im Jahr 2017 hat die Gemeinde Spiringen Nettoinvestitionen von 72000 Franken getätigt, unter anderem für die Planung zur Sanierung des Kreisschulhauses, zur Sanierung der Treppe beziehungsweise des Spielplatzes der Primarschule sowie als Hauptausgabe der Beitrag für die Beschaffung des Pistenfahrzeugs der Skiliftgenossenschaft Spiringen (total 50000 Franken). Ende 2017 konnte Spiringen ein Nettovermögen pro Kopf von 3131 Franken (Vorjahr: 2735 Franken) ausweisen.

Für die Planung der Sanierung des Kreisschulhauses Spiringen wurde mit Kosten von 80000 Franken gerechnet. Der budgetierte Betrag wurde mit Ausgaben von rund 75000 Franken leicht unterschritten. Spiringen und Unterschächen haben als Beteiligte somit je rund 37500 Franken zu tragen. Der Gemeinderat beantragt den Stimmberechtigten, die Schlussabrechnung der Planungskosten für die Sanierung des Kreisschulhauses zu genehmigen.

Gemäss Vertrag aus dem Jahr 2009 stellen Spiringen und Unterschächen abwechslungsweise den Präsidenten des gemeinsamen Schulrats Schächental. «Die Praxis hat gezeigt, dass die jetzige Regelung mit dem vierjährigen Turnus sehr unflexibel und nicht sachdienlich ist», schreibt der Gemeinderat in seiner Botschaft. «Im Vordergrund soll die gute Zusammenarbeit innerhalb des Rats respektive die Führung der Schulen zum Wohl beider Gemeinden stehen.» Aus diesem Grund erscheine es sekundär, aus welcher Gemeinde der Präsident stammt. Der Gemeinderat schlägt deshalb folgende Vertragsergänzung vor: «Im gegenseitigen Einvernehmen zwischen den Gemeinden kann auf Vorschlag des Schulrats Schächental vom abwechslungsweisen vierjährigen Turnus der Wahl des Präsidenten abgewichen werden.» Die Unterschächner Stimmberechtigten haben die Vertragsergänzung am 26. April bereits genehmigt.

An der Gemeindeversammlung sind Wahlen für die Amtsdauer 2019/2020 vorzunehmen. Im Gemeinderat stellen sich Präsidentin Esther Büeler-Arnold sowie die Mitglieder Bernadette Bissig-Gisler und Anton Imhof-Gisler zur Wiederwahl. Auch die Kreisschuldelegierten Esther Büeler-Arnold und Vreni Gisler-Schuler sowie Anton Imhof-Gisler als Mitglied des Sozialdiensts Uri Ost stellen sich erneut zur Verfügung.

Schutzmassnahmen sind dringend nötig

Ein Thema werden auch die jüngsten Hangrutschungen im Gebiet Fuhrport sein (wir berichteten im Januar). Da sich die Anrissstelle in der Nähe von Bauernbetrieben und oberhalb des Dorfes Spiringen befindet, sind Schutzmassnahmen von grosser Dringlichkeit. Für die Sicherungs- und Sanierungsmassnahmen wird mit Kosten von rund 130000 Franken gerechnet. Kanton und Bund werden 70 Prozent der Kosten übernehmen.

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