Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

VORSTANDSKONFERENZ: Blasmusikverband Uri hat langjährige Musikanten geehrt

Der Blasmusikverband Uri blickt auf ein ruhiges Vereinsjahr zurück. Die Vorbereitungen für das erste Innerschweizerische Musikfest Hergiswil 2019 sind angelaufen.
Georg Epp
Die Geehrten mit Präsidentin Lea Gisler (rechts unten) und Fähndrich Markus Hilber (rechts): (von links) Daniel Gisler, Veteranenchefin Monika Arnold, Stefan Arnold (unten), Stefan Baumann, Max Brücker, Martin Danioth, Karl Stadler, Philipp Zgraggen, Rolf Lussmann, Josef Gamma. Ebenfalls geehrt wurden Marco Scheiber, Hans Infanger und Beat Bossi.

Die Geehrten mit Präsidentin Lea Gisler (rechts unten) und Fähndrich Markus Hilber (rechts): (von links) Daniel Gisler, Veteranenchefin Monika Arnold, Stefan Arnold (unten), Stefan Baumann, Max Brücker, Martin Danioth, Karl Stadler, Philipp Zgraggen, Rolf Lussmann, Josef Gamma. Ebenfalls geehrt wurden Marco Scheiber, Hans Infanger und Beat Bossi.

Georg Epp

redaktion@urnerzeitung.ch

Die Musikgesellschaft Bristen unter der Leitung von Marco Bissig freute sich, 54 Delegierte und Gäste zur 87. ordentlichen Vorstandskonferenz des Blasmusikverbandes Uri in der Turnhalle musikalisch begrüssen zu dürfen.

Jeanette Jauch-Fedier, die Präsidentin der MG Bristen, streifte in kurzen Worten die 54-jährige Vereinsgeschichte der Bristner Musikanten, und Gemeinderat Yves Lussmann freute sich, die Urner Blasmusikfamilie im schönen Maderanertal begrüssen zu können.

568 aktive Blasmusikanten in 20 Sektionen

Kantonalpräsidentin Lea Gisler berichtete in ihrem Jahresbericht positiv über das vergangene Verbandsjahr. So freute man sich, der MV Bürglen zum 100-Jahr-Jubiläum und der MG Sisikon zum 75-Jahr-Jubiläum zu gratulieren. Mit 568 aktiven Blasmusikantinnen und Blasmusikanten in 20 Sektionen hat sich die Mitgliederzahl im vergangenen Jahr unwesentlich verändert (-4). Mehr oder weniger unverändert bleiben auch die finanziellen Mittel. Finanzchefin Maya Hirt präsentierte einen kleinen Verlust von 175 Franken, das Verbandsvermögen beträgt aktuell rund 28000 Franken.

Mit einem musikalischen Memento gedachte man 14 verstorbenen Aktivmitgliedern oder Veteranen. Es sind dies Hans Arn, Johann Regli, FM Andermatt; Max Gisler, Albert Arnold, MV Bürglen; Adolf Christen, Karl Aschwanden, MV Seelisberg; Josef Brücker, Josef Imhof, MV Seedorf; Alfred Jauch, MG Silenen; Anton Gisler, MV Unterschächen; Karl Wyrsch, MV Sisikon; Johann Bissig, MV Isenthal; Roger Ghenzi, MV Wassen, und Franz Scheiber, MG Schattdorf.

Lagerleiter Walter Wüthrich erläuterte Details übers Blasorchesterlager, das vom 8. bis 13. Oktober in Näfels über die Bühne gehen wird. Als Gastdirigent konnte wie 2016 wiederum Sandro Blank engagiert werden. Er wird von den musikalischen Co-Leitern Michel Truniger und Philipp Gisler unterstützt. Der Kantonalvorstand und die Lagerleitung hoffen, möglichst viele Blasmusikfreunde für das Blasorchester zu begeistern. Das Abschusskonzert geht am Samstag, 13. Oktober, 20 Uhr, im Theater Uri über die Bühne. Details über das Blasorchester sind unter www.bvuri.ch einsehbar, Anmeldeschluss ist der 25. Mai.

Innerschweizer Musikfest 2019 in Hergiswil

Aufgrund der positiven Rückmeldungen der Kantone Uri, Schwyz, Zug, Ob- und Nidwalden wird vom 14. bis 16. Juni 2019 erstmals ein Innerschweizer Musikfest in Hergiswil durchgeführt. Ein OK hat die Vorbereitungen aufgenommen, und ab Ende Februar sind Details über das Musikfest unter www.imf2019.ch ersichtlich. Das Musikfest wird für alle Sektionen attraktiv gestaltet, und Lea Gisler hofft bereits jetzt, dass auch viele Urner Musikkorps dabei sein werden.

Die Grussworte des Schweizerischen Blasmusikverbandes überbrachte Andy Kollegger. Er bestätigte, dass der Dachverband auf Hochtouren beschäftigt ist, die Verbandsstrukturen zu modernisieren, allerdings bezeichnete er diese Arbeit als «steiniger Weg». Auch die Planung für das nächste Eidgenössische Musikfest 2021 ist in Arbeit, an der nächsten DV vom 14. April in Arosa werden zu diesem Thema mehr Details bekannt gegeben. In Arbeit ist auch eine neue Verbandssoftware, die die Administration für die Vereine wesentlich erleichtern soll.

Seit einem Jahr unterstützt das Programm «Jugend und Musik» Musiklager und -kurse für Jugendliche und Kinder. Kollegger hofft, dass im Sinne der Nachwuchsförderung auch im Urnerland möglichst viele Musikleiter dafür rekrutiert werden. Und schliesslich wünscht sich Andy Kollegger ein Nein zur No-Billag-Initiative, «denn mit einem Ja würde automatisch auch unsere Lieblingsmusik verstummen».

Militärmusik leidet unter Rückgang von Rekruten

Erstmals besuchte Oberst Philipp Wagner vom Kompetenzzentrum Militärmusik die Vorstandskonferenz in Uri. Auch er unterstützt die Bemühungen der Nachwuchsförderung und meinte: «In diesem Bereich müssen wir alle am gleichen Strick ziehen.» Weil die Armee kleiner wird, wird auch die Zahl der Rekruten zurückgehen. Die Ausbildungsstandorte Aarau und Bern bleiben, aber die Rekrutenspiele werden von drei auf zwei reduziert. Reduziert werden auch die Truppenspiele, nämlich von 16 auf 11. Und künftig wird man nur noch ein statt bisher zwei Militärorchester im Dienst haben.

Landrat Ruedi Zgraggen gratulierte dem Vorstand für die kompetente Vereinsführung und überbrachte die Grüsse des Landrates. In Attinghausen wohnhaft, weiss er sehr gut, was fehlt, wenn in einem Dorf keine Blasmusik mehr aktiv ist.

Hinweis

Die MG Isenthal organisiert am 8. Februar 2019 die nächste Vorstandskonferenz. Das traditionelle Ständchen am Tag der Kranken am 4. März bestreitet der MV Seedorf.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.