WAHLEN 2015 - UR NR/SR: Gerangel um Gabi Hubers Nationalratssitz in Uri

Im Kanton Uri kommt es zu einem Dreikampf um den frei werdenden Nationalratssitz von Gabi Huber (FDP). Das Erbe antreten wollen SVP, CVP und die Grünen.

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Kampf um den Sitz von FDP-Fraktionspräsidentin Gabi Huber. Im Bild: Die Politikerin an einer Medienkonferenz im September in Bern. (Bild: Keystone/ Peter Klaunzer)

Kampf um den Sitz von FDP-Fraktionspräsidentin Gabi Huber. Im Bild: Die Politikerin an einer Medienkonferenz im September in Bern. (Bild: Keystone/ Peter Klaunzer)

Die FDP gibt ihren Sitz im Nationalrat, den sie seit 1914 ununterbrochen verteidigt hat, kampflos auf. Nach dem Rücktritt von Gabi Huber bündelten die Urner Freisinnigen ihre Kräfte und entschieden sich, den durch den Rücktritt von Markus Stadler (GLP) frei werdenden Urner Ständeratssitz zu erobern. Richten soll es FDP-Regierungsrat Josef Dittli. Der bisherige Ständerat Isidor Baumann tritt erneut an und sitzt fest im Sattel.

Bei den Nationalratswahlen mitmischen wollen neben der CVP mit Landrätin Frieda Steffen auch die SVP und die Grünen. SVP-Regierungsrat Beat Arnold schaffte bereits 2010 eine Premiere, indem er als erstes SVP-Mitglied in die Urner Exekutive gewählt wurde. Nun soll der 37-Jährige auch den Sprung nach Bern schaffen.

Als Gegenpol zu den beiden bürgerlichen Nationalratskandidaten sieht sich die Grüne Annalise Russi. Sie will all jenen Urnerinnen und Urner eine Stimme geben, die "keine zweite Röhre am Gotthard" wollen. (sda)