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WAHLEN: Die SP Uri nominiert Dimitri Moretti

«Ich will mich für einen sozialen Kanton Uri einsetzen», sagt Dimitri Moretti. Der 43-jährige Lehrer kandidiert für die SP Uri an den Regierungsratswahlen 2016
Der 43-jährige Dimitri Moretti will im Frühling 2016 für die SP Uri in den Regierungsrat einziehen. Die SP Uri hat ihn als offiziellen Kandidaten nominiert. (Bild: Anian Heierli / Neue UZ)

Der 43-jährige Dimitri Moretti will im Frühling 2016 für die SP Uri in den Regierungsrat einziehen. Die SP Uri hat ihn als offiziellen Kandidaten nominiert. (Bild: Anian Heierli / Neue UZ)

Anian Heierli

Die SP Uri nominiert den Erstfelder Dimitri Moretti offiziell als ihren Kandidaten für die Urner Regierungsratswahlen im Frühling 2016. Moretti soll die Nachfolge des SP-Regierungsrats Markus Züst antreten. Am heutigen Parteitag der SP Uri hat sich Moretti klar gegen seine Kontrahentin Edith Rosenkranz-Fallegger durchgesetzt. Moretti erhielt 38 von insgesamt 56 Stimmen. Ein so starkes Resultat habe er nicht erwartet, so Moretti nach der Wahl. «Ich danke den Parteimitgliedern für ihr Vertrauen.»

Langjährige Politerfahrung

Dimitri Moretti (43) ist Oberstufenlehrer und arbeitet seit 2013 an einer Zürcher Stadtschule. Davor unterrichtete er 13 Jahre als Klassenlehrer in Erstfeld. Auf das neue Schuljahr übernimmt er die Abschlussklasse der Kreisschule Urner Oberland. Politische Erfahrungen sammelte Dimitri Moretti in seinen zwei Landratslegislaturen. Er engagierte sich für die SP Uri in der landrätlichen Finanzkommission und bis zu ihrer Auflösung in der landrätlichen Kantonalkommission. Von 2001 bis 2010 wirkte er unter anderem als Geschäftsleitungsmitglied des urnerischen und als Präsident des zentralschweizerischen Lehrervereins.

Widerstand gegen zweite Röhre

«Als Regierungsrat würde ich mich für einen offenen, ökologischen, innovativen und sozialen Kanton Uri einsetzen», betonte Moretti am Parteitag. Der Sohn einer Schweizerin und eines italienischen Einwanderers nahm kein Blatt vor dem Mund. Seine Ziele seien klar. «Ich wehre mich kräftig gegen den Bau eines zweiten Gotthard-Strassentunnels. Und ich bin für ein sinnvolles Fuss-, Velo- und ÖV-Netz», betonte er. Gerade die Urner Randregionen wie das Oberland bräuchten gute Verbindungen.

Die SP Uri ist die erste Urner Partei, welche den Wahlkampf eröffnet. Die Wahlen sind auf den 28. Februar 2016 terminiert.

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