Wahlen hinterlassen faden Nachgeschmack

Roman Bachmair ist neuer Präsident der FDP-Ortspartei. An der GV wurden auch das «Päckli» von SP und CVP bei den Gemeinderatswahlen nochmals thematisiert.

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Unter der Leitung von Präsidentin Christine Rufener-Santschi fand am Donnerstag, 31. Januar, die GV 2019 der FDP-Ortspartei Erstfeld statt. In ihrem Jahresbericht äusserte sie sich unter anderem zu den Finanzen der Gemeinde Erstfeld, die im Moment als gut bezeichnet werden dürften. Auch informierte sie zu den geplanten Bauvorhaben im Altersheim Spannort.

Weniger erfreut zeigte sich die Vorsitzende über den Verlauf der Gemeinderatswahlen 2018. Es seien ihrer Meinung nach falsche und vor allem unwahre Angaben über den Kandidaten der FDP verbreitet worden, der sich zur Wahl als Sozialvorsteher zur Verfügung gestellt hatte. «Das ‹Päckli› von SP und CVP ist entsprechend erfolgreich gewesen», erklärte Rufener. Diesbezüglich habe die Zusammenarbeit zwischen den bürgerlichen Parteien zu wünschen übrig gelassen.

Vorstand wird neu zusammengesetzt

Im Anschluss erläuterte Kassier Roman Bachmair die Finanzzahlen der Partei des Jahres 2018, die trotz Ausgaben für die Gemeinderatswahlen mit einem annehmbaren Gewinn abgeschlossen werden konnte. Der Finanzchef musste der Versammlung deshalb auch keine Erhöhung der Mitgliederbeiträge beantragen. Die Jahresrechnung wurde genehmigt, unter gleichzeitiger Dechargeerteilung an den Kassier.

Christine Rufener-Santschi trat als Präsidentin der FDP Erstfeld zurück. Auch Landrätin Nina Rufener, die bereits seit zehn Jahren im Vorstand der Ortspartei mitwirkt, hatte ihre Demission eingereicht. Als neuer Präsident wurde Roman Bachmair gewählt. Für das Amt als Kassier stellte sich neu Christian Kieliger zur Verfügung. Als Sekretär wird künftig das Neumitglied Suad Salihovic amtieren. Sandro Epp stellte sich für eine weitere Amtsdauer als Beisitzer zur Verfügung. Alle Vorgeschlagenen wurden einstimmig gewählt. (pd/bar)