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Wahlen in Andermatt: Gemeinderäte halten sich bedeckt

Nimmt Yvonne Baumann die Wahl als Gemeindepräsidentin an? Und bleibt Jost Meyer Sozialvorsteher? Diese Fragen sollen demnächst geklärt werden - in einem Gespräch, dessen Ausgang mit Spannung erwartet wird.
Carmen Epp
Yvonne Baumann im Januar 2017, ihrem ersten Jahr als vollamtliche Gemeindepräsidentin von Andermatt. (Bild: Urs Hanhart, 4. Januar 2017)

Yvonne Baumann im Januar 2017, ihrem ersten Jahr als vollamtliche Gemeindepräsidentin von Andermatt. (Bild: Urs Hanhart, 4. Januar 2017)

Es war die Überraschung am Abstimmungssonntag, 25. November: die Wiederwahl von Yvonne Baumann als Gemeindepräsidentin von Andermatt. Sie selber hatte ihren Rücktritt bekannt gegeben und mit Mobbing innerhalb des Gemeinderats begründet. Die Gemeindeversammlung nominierte daraufhin Sozialvorsteher Jost Meyer als nachfolgenden Gemeindepräsidenten.

Am Sonntag nun kam aber alles anders: Jost Meyer verpasste das absolute Mehr von 222 Stimmen für das Amt des Gemeindepräsidenten deutlich. 244 Stimmberechtigte stellten sich hingegen hinter Yvonne Baumann. Dies bei einer hohen Stimmbeteiligung von 53,59 Prozent.

«Vertrauen nicht mehr vorhanden»

Ob Baumann die Wahl annehmen wird, ist unklar. Es brauche zuerst Gespräche mit dem Gemeinderat, sagte sie am Sonntag auf Anfrage. Auch Meyer will erst das Gespräch mit dem Gemeinderat abwarten und dann entscheiden, wie es weitergeht. Er sei zwar als Sozialvorsteher gewählt, wisse aber nicht, ob er das Amt weiter ausführen werde.

Ein Termin für die Gespräche sei noch nicht festgelegt, wie Gemeindevizepräsident Peter Baumann gestern auf Anfrage sagte. Klar ist hingegen, dass die Gespräche einiges an Brisanz versprechen. So hatte Vizepräsident Baumann an der Herbst-Gemeindeversammlung auch im Namen der übrigen Gemeinderäte, Jost Meyer, Wolfgang Baumann und Edwin Holzer, festgehalten, dass das Vertrauen in die Präsidentin nicht mehr vorhanden sei.

Ob sich dieses fehlende Vertrauen wieder herstellen lässt, darüber schweigen sich die Gemeinderäte aus. Weder Vizepräsident Baumann noch die Mitglieder Holzer und Baumann lassen sich auf Anfrage unserer Zeitung in die Karten blicken. Sie wollen das Gespräch abwarten und dann gemeinsam über das Vorgehen informieren.

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