WAHLMODUS: Die SP wehrt sich für den Urner Proporz

Die geplante Abschaffung der Proporzwahl wird von der SP Uri «mit allen Mitteln bekämpft». Die CVP Uri sei «eine schlechte Verliererin».

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Majorz oder Proporz? In Uri scheiden sich die Geister. Im Bild eine Zählmaschine für Wahlzettel. (Symbolbild Guido Röösli/Neue LZ)

Majorz oder Proporz? In Uri scheiden sich die Geister. Im Bild eine Zählmaschine für Wahlzettel. (Symbolbild Guido Röösli/Neue LZ)

Ein politischer Irrlauf oder ein taugliches Wahlmodell? An der geplanten Initiative der Jungen CVP Uri zur Abschaffung des teilweisen Landratproporzes scheiden sich jetzt schon die Geister.

Gemäss Präsidentin Patrizia Halter unterstützt die CVP Uri die Idee Nachwuchspolitiker. Es sei wichtig, dass über diese berechtigte Frage gesprochen werde.

Bei den Urner Sozialisten hingegen stösst das Anliegen sauer auf: Die CVP sei eine schlechte Verliererin und versuche so, «mit einem Taschenspielertrick ihre absolute Mehrheit im Landrat wieder zurückzugewinnen», vermutet der Bürgler SP-Landrat Toni Moser. Das Majorzwahlsystem habe den alleinigen Zweck, grossen Parteien absolute Mehrheiten in parlamentarischen Demokratien zu verschaffen und kleine Parteien von der parlamentarischen Mitsprache auszuschliessen.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Urner Zeitung.