Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

WALD: Der Kanton Uri soll fixe Waldgrenzen erhalten

In Uri sollen im Richtplan fixe Waldgrenzen festgelegt werden. Damit will die Regierung den Verlust von land- und alpwirtschaftlicher Flächen, aber auch unerlaubte Rodungen verhindern respektive besser kontrollieren können.
Der Kanton Uri, auf dem Bild Andermatt, soll fixe Waldgrenzen erhalten. (Bild: Keystone / Christian Beutler)

Der Kanton Uri, auf dem Bild Andermatt, soll fixe Waldgrenzen erhalten. (Bild: Keystone / Christian Beutler)

Der Regierungsrat veröffentlichte am Dienstag einen entsprechenden Entwurf für eine Änderung der kantonalen Waldverordnung. Eine Anpassung hatte der Landrat im November 2014 mit der Erheblicherklärung einer Motion von Christian Arnold (SVP) gefordert.

Der Regierungsrat will künftig neben den Gebieten, wo der Wald an Bauzonen grenzt, auch entlang von Landwirtschaftszonen etwa im Hügel- oder Berggebiet statische Waldgrenzen festlegen. Die betroffenen Gebiete werden im Richtplan bezeichnet.

In Uri hätten die Waldflächen in den letzten Jahrzehnten vor allem in höheren Lagen über 700 Meter über Meer zugenommen. Der Waldeinwuchs bedeute einen Verlust an land- oder alpwirtschaftlicher Produktionsfläche und eine Verminderung der flächenbezogenen Subventionen für die Bauern. Er könne je nach Standort auch zu einem Verlust an Biodiversität oder Landschaftsqualität führen.

Der finanzielle und personelle Aufwand zur Festsetzung der fixen Waldgrenzen liege in einem "vertretbaren Rahmen", hält der Regierungsrat fest. Die Kosten für die Festlegung gingen zulasten des Kantons. Mehr Personal sei dafür nicht nötig.

Die Aufwendungen, die im Rahmen der Nutzungsplanung für Bereinigungen und Anpassungen der Waldlinie aufgrund von Einsprachen anfallen, werden pro Gemeinde auf maximal 10'000 Franken geschätzt. Der Kanton leistet Beiträge von rund 70 Prozent der Planungskosten.

Der Bund hat mit einer Gesetzesrevision 2013 Instrumente geschaffen, um den Waldeinwuchs einzudämmen und das Kulturland besser zu schützen. In Uri erarbeitete eine von der Sicherheitsdirektion eingesetzte Begleitgruppe entsprechende Lösungen.

Der Landrat berät voraussichtlich im August über die Vorlage. (sda)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.