WALDBRÄNDE: Feuerverbot in Engelberg und im Kanton Uri aufgehoben

er Obwaldner Touristenort Engelberg hat nach den Schneefällen der vergangenen Nacht das seit dem 29. Dezember verhängte Feuerverbot am Dienstag wieder aufgehoben. Im Kanton Uri darf oberhalb der Nebelgrenze im Freien ebenfalls wieder Feuer gemacht werden.

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Engelberg präsentiert sich am Dienstagmittag im Winterkleid. (Bild: Webcam)

Engelberg präsentiert sich am Dienstagmittag im Winterkleid. (Bild: Webcam)

Auch im Dorf liege eine "geschlossene Schneedecke", teilte die Einwohnergemeinde Engelberg mit. So entschied sich die Gemeindeführungsorganisation von Engelberg gemeinsam mit dem Feuerwehrkommando, das Feuerverbot per sofort aufzuheben.

Am Dienstagnachmittag gab dann auch der Kanton Uri Entwarnung. Das Amt für Bevölkerungsschutz und Militär teilte mit, dass in Uri das Feuerverbot in den Gebieten oberhalb der Nebelgrenze aufgehoben werde. Konkret sind dies das ganze Gemeindegebiet von Andermatt, das Gebiet Eggberge in Altdorf, das Gebiet Haldi und Biel in Bürglen sowie das Gebiet Haldi in Schattdorf.

Im Umgang mit offenem Feuer im Freien sei jedoch weiterhin Vorsicht geboten, bis weitere Regen- oder Schneefälle eintreffen würden, heisst es weiter.

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit hatte Engelberg am 29. Dezember ein generelles Verbot für das Abbrennen von Feuerwerk und für das Entfachen von Feuer im Freien verhängt. Die Urner Gemeinden und die Urner Gemeinden Altdorf, Andermatt, Bürglen und Schattdorf erliessen das selbe Verbot für oberhalb der Nebelgrenze gelegene Gebiete. Dort durften an Silvester keine Raketen abgefeuert werden.

sda/rem