Walter Baumann für Göschenen gewählt

Im zweiten Wahlgang in Göschenen setzte sich Walter Baumann (parteilos) gegen den amtierenden Landrat Peter Tresch (FDP) und Soraya Sägesser (Juso/SP) durch.

Florian Arnold
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2. Wahlgang für den Urner Landrat - Göschenen

Walter Baumann
Walter Baumann
parteilos
111
Verfügbare Sitze: 1
Soraya Sägesser
Soraya Sägesser
SP
99
Peter Tresch
Peter Tresch
FDP
27
Walter Baumann, parteilos, Göschenen

Walter Baumann, parteilos, Göschenen

Bild: PD

Walter Baumann erreichte im zweiten Wahlgang 111 Stimmen. SP/Juso-Kandidatin Soraya Sägesser erhielt 99 Stimmen. Der amtierende Landrat Peter Tresch (FDP) kam auf 27 Stimmen. Die Stimmbeteiligung war damit höher als im ersten Wahlgang. Sie lag bei 77,5 Prozent, 307 Personen gingen Wählen.

Gerade mal eine einzige Stimme hatte Walter Baumann im ersten Wahlgang vom 8. März auf das absolute Mehr gefehlt. Für ihn war es deshalb klar, im zweiten Wahlgang erneut anzutreten. «Nach dem guten Abstimmungsresultat, das ich im ersten Wahlgang erzielt habe, und nach den vielen positiven Reaktionen werde ich im zweiten Wahlgang kandidieren», hielt er in einer Stellungnahme fest. «Ich bin überzeugt, dass ich mit meinen Erfahrungen als langjähriger Gemeindeschreiber und als aktives Mitglied in verschiedenen Vereinen in den politischen Gremien Positives bewirken kann.»

Allerdings erhielt Baumann unerwartet Konkurrenz vom amtierenden Landrat Peter Tresch (FDP). «Leider hat sich herausgestellt, dass die von mir unterstützte Kandidatin Soraya Sägesser beim Göschener Stimmvolk wohl keine Chance hat», liess sich Tresch zitieren. Er habe die Kandidatur der 20-jährigen Juso-Angehörigen unterstützt, weil er überzeugt sei, dass dem Landrat mehr Frauen und vor allem auch jüngere Leute guttun würden. «Ich bin nach wie vor motiviert, Politik zu betreiben und im Landrat etwas zu bewegen».

Die Wahl nicht geschafft hat erneut Soraya Sägesser. Sie ist 20-jährig, von Beruf Kauffrau und aktuell Präsident der Juso-Kantonalpartei. Im ersten Wahlgang hatten ihr 12 Stimmen gefehlt. Der rot-grünen Wahlallianz geht es insbesondere darum, dass noch mehr Frauen im Urner Landrat vertreten sind.