Wandergruppe der Pro Senectute Uri feiert das Saisonende

In der SBU in Schattdorf feierten 112 Personen der Wandergruppe Pro Senectute Uri den Wandersaisonabschluss. Ein Rücktritt und viel Fleiss wurden geehrt.

Georg Epp
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Gino Arnold, Fachverantwortlicher im Wanderleiterteam (Vierter von links) und die Geehrten des Schlusstages; von links: Kari Brand, Toni Briker, Johanna Briker, Annemarie Planzer, Emmi Wipfli, Antoinette Gisler und Marie-Theres Zgraggen. (Bild: Georg Epp, Schattdorf, 23. Oktober 2018)

Gino Arnold, Fachverantwortlicher im Wanderleiterteam (Vierter von links) und die Geehrten des Schlusstages; von links: Kari Brand, Toni Briker, Johanna Briker, Annemarie Planzer, Emmi Wipfli, Antoinette Gisler und Marie-Theres Zgraggen. (Bild: Georg Epp, Schattdorf, 23. Oktober 2018)

Wenn man etwas spät den Saal des Hauses Bristen in der Stiftung Behindertenbetriebe Uri (SBU) betrat, dann staunte man über den Grossaufmarsch der Wanderer, die an das Saisonabschlussfest möchten. «Wenn wir weiter so wachsen, müssen wir unseren Schlusstag wohl ins Hallenstadion verschieben!», meinte Gino Arnold, der Fachverantwortliche im achtköpfigen Wanderleiterteam. Natürlich freute man sich über die ungebrochene Wanderbegeisterung, überall wurde von Bergerlebnissen diskutiert und viele der Anwesenden studierten bereits das neue Wanderprogramm 2019.

19 von 27 Touren planmässig durchgeführt

Über den Grossaufmarsch freute sich auch Edith Dürst, die Geschäftsleiterin Pro Senectute Uri. Sie nutzte die Gelegenheit, über die neue Studie «Sicher unterwegs im Alltag – So schützen Sie sich vor Finanzmissbrauch», die von der Fachhochschule Neuenburg erstellt wurde, zu orientieren. Nicht weniger als 690'335 Personen im Alter 55 Jahren und älter wurden in den letzten fünf Jahren Opfer eines finanziellen Missbrauchs. Die Broschüre unterbreitet Tipps, wie man sich gegen Finanzmissbrauch, der über Internet, E-Mails, E-Banking und so weiter möglich wird, schützen kann.

Gino Arnold unterbreitete nach dem Mittagessen eindrückliche Zahlen. Nachdem das Wetter im Winter und Frühling noch nicht immer optimal war, nutzte man den herrlichen Sommer. 19 von 27 geplanten Wanderungen konnten planmässig und ohne Unfälle durchgeführt werden. 804 Personen nahmen an den Wanderungen teil, das ergibt einen Durchschnitt von 42 Teilnehmern pro Wanderung.

Marie-Theres Zgraggen bei 18 Wanderungen dabei

Mit einem kleinen Geschenk ehrte man die fleissigsten Wanderer. 16 Wanderungen bestritten Johanna Briker, Toni Briker, Emmi Wipfli und Annemarie Planzer, an 17 Wanderungen war Antoinette Gisler dabei und 18 Wanderungen absolvierte Marie-Theres Zgraggen. Wanderleiterin Bernadette Tanner hatte einen Rückblick in Bildern zusammengestellt, welcher präsentiert wurde.

Wanderleiter Kari Brand war 105 Stunden unterwegs

Von Wanderleiter Kari Brand akzeptierte man den Entschluss, als Wanderleiter zurückzutreten. Er war neun Jahre Wanderleiter, hat 21 Wanderungen geleitet und war 38 Mal Stellvertreter der Wanderleitung. Als Wanderleiter war er zirka 105 Stunden unterwegs, hat 8029 Höhenmeter bewältigt und ist 8900 Meter wieder abgestiegen. Mit einem kräftigen Applaus und Geschenk bedankte sich die Wanderfamilie beim abtretenden Wanderleiter. Kari Brand erwiderte den Dank und schenkte seinen Wanderleiterkameraden eine Original-Schiedsrichter-Trillerpfeife, um die Verständigung in der vielfach grossen Wandergruppe noch zu verbessern.

Bereits im vergangenen Jahr wurde der 63-jährige Toni Arnold aus Flüelen (Weingärtli) als neuer Wanderleiter integriert. Er stellte sich vor und sein Vorschlag, am 19./20. August 2019 eine zweitägige Wanderung im Nationalpark (Zernetz/Ofenpass) zu organisieren, begeisterte die Wanderfamilie.

2019 sind 28 Touren geplant

Das Wanderprogramm 2019 ist bereits im Umlauf, geplant sind 28 Touren. Bereits am 5. November startet die Wintersaison mit dem Skiturnen. Der Winterwanderstart ist am 9. Januar, die Schneeschuhtouren beginnen am 10. Januar und die erste Sommerwanderung Gerra – Sonogno ist am 30. April. Musikalisch umrahmt wurde der Schlusstag durch Gesangseinlagen der I-Vagabundi.