WANDERN: Wildheuen ist mit allen Sinnen erlebbar

Der Erlebnispfad am Rophaien gibt vielfältige Einblicke in den Alltag der Wildheuer. Er zeigt das Zusammenspiel von Mensch und Natur.

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Auf Holzwegweisern stehen alte Flurnamen. (Bild Veronika Stalder/Neue UZ)

Auf Holzwegweisern stehen alte Flurnamen. (Bild Veronika Stalder/Neue UZ)

Startpunkt des Wildheupfads Rophaien ist die Bergstation der Luftseilbahn Eggberge. Wir machen uns auf den Weg zum Hüttenboden. Schon bald passiert unsere Wandergruppe einen Kirschbaum. Dass wir auf dieser Höhe einen Kirschbaum antreffen, zeugt vom speziell warmen Klima, das auf den Eggbergen und den Hängen am Rophaien herrscht. Kurz nach dem Kirschbaum gehen wir über den nächsten Bodenpunkt. Diese Bodenpunkte sind vom Flüeler Toni Walker geschnitzte Baumstammscheiben, welche in den Boden eingelegt wurden und so die Erlebnisstationen des Wildheupfads kennzeichnen.

Viel Arbeit für neuen Weg
Von Franz Gisler, dem Präsident der Wanderkommission Flüelen, erfahren wir, dass die Arbeiten am Weg 37,5 Tag und 324 Stunden im Jahr 2005 und 37 Tage und 336 Stunden im Jahr 2006 in Anspruch nahmen. Danach wurden die Erlebnisstationen und das Informationsbüchlein erstellt. Unterstützung bei den Wegarbeiten hatte die Wanderwegkommission von Personen der AM Uri, einem Arbeitslosenprogramm des Kantons Uri. Bevor wir weiterwandern geniessen wir an der Schnupperstation den Duft von wilden Kräutern.

Meist genutzte Wildheufläche
Auf dem Hüttenboden findet ein Gottesdienst mit Alpsegnung statt. Der Flüeler Pfarrer Josef Zwyssig segnet den Wildheupfad Rophaien. Beat Walker bedankt sich im Namen des Gemeinderats bei der Wanderkommission Flüelen für die geleistete Arbeit. Der Wildheupfad Rophaien entstand im Rahmen des Förderprogramms Wildheu Uri und nahm rund drei Jahre Arbeit in Anspruch. Der Erlebnispfad am Rophaien ist der erste Wildheupfad der Schweiz.

Veronika Stadler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.