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Warmer Urner Sommerabend
wird mit Musik bereichert

Co-Leiter Lorenz Gamma spielte mit Lehrern und Musikschülern im Garten des Hauses der Musik in Altdorf Werke von Josef Haydn, Philip Glass und Arnold Schoenberg.
Paul Gwerder
Im Garten des Hauses der Volksmusik wurde im Rahmen des Borromeo-Musikfestivals hochkarätige Kammermusik geboten (Bild: Paul Gwerder, Altdorf, 25. Juli 2018)

Im Garten des Hauses der Volksmusik wurde im Rahmen des Borromeo-Musikfestivals hochkarätige Kammermusik geboten (Bild: Paul Gwerder, Altdorf, 25. Juli 2018)

Am Mittwochabend gaben die am Borromeo-Musikfestival engagierten Musikschüler und Lehrpersonen, angeführt von Lorenz Gamma, im Garten des Hauses der Musik ein eindrückliches Konzert. Die Musiker wurden von den Gästen mit einem herzlichen Applaus empfangen. Dem fachkundigen Publikum gefielen die von den hochkarätigen Künstlerinnen und Künstlern aufgeführten Werke sichtlich. Gleichzeitig genossen die Zuhörer aber auch den warmen Sommerabend unter den Schatten spendenden Bäumen beim Pavillon.

Den Auftakt machte ein Streicherquartett, angeführt von Festival-Co-Leiter Lorenz Gamma (Violine) mit Musik von Josef Haydn. «Es sind wirklich Rosinen, die uns Lorenz Gamma heute Abend hier serviert», sagte Ida Weber, deren Kinder ebenfalls begeisterte Musiker sind. Für den Altdorfer Musikschüler Fabian Aschwanden (Viola), der im Quartett mitspielte, war es einfach nur ein Highlight: «Ich hatte beim Auftritt heute Spass pur, obwohl ich anfänglich etwas nervös ans Werk ging», so der junge Altdorfer. «Ich wusste, dass die Erwartungen des Publikums recht gross waren, deshalb wollte ich die Zuhörer nicht enttäuschen. Ich glaube, dass ich mit meiner Leistung zufrieden sein darf», erklärte er nach seinem gelungenen Auftritt. «Ich werde garantiert der Musik treu bleiben und vielleicht Pädagogik studieren und einmal, wenn möglich, in einem Kammerorchester mitspielen».

Begeisternde Werke von Philip Glass

Nach dem ersten Auftritt spielte Gamma zusammen mit einem Musiker und zwei Musikerinnen in der gleichen instrumentalen Besetzung Werke des US-amerikanischen Musikers und Komponisten Philip Glass, wobei der Satz Grandmother and Kimitake aus dem Streichquartett Mo. 3 «Mishima» offensichtlich besonderen Anklang fand.»

Nach der Pause trat ein Streichsextett auf, welches die «Verklärte Nacht» des österreichischen Komponisten Arnold Schoenberg intonierte. Es war schon beeindruckend zu sehen und zu hören, wie die talentierten Instrumentalisten spielten, die Musik fast mit jeder Faser ihres Körpers mitlebten und dabei die Gäste im Pavillon wohl fast nicht mehr wahrnahmen.

Auch OK-Mitglied zeigt sich zufrieden

Für Lorenz Gamma war der Konzertabend «einfach nur wahnsinnig schön an diesem Ort zwischen den hohen Bergen». Und er ergänzte: «Hier sollte man eigentlich einmal Wagner-Werke spielen.» Auch OK-Mitglied Markus Imhof zeigte sich überglücklich: «Heute bin ich in erster Linie froh und zufrieden, dass es in diesem Jahr mit dem Borromeo-Musikfestival geklappt hat, nachdem wir diesen Anlass eigentlich schon 2017 hatten durchführen wollen.»

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