Leserbrief
«Was der Mehrheit nützt»

Zu den nationalen Wahlen vom 20. Oktober

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In meinem Umfeld hat es viele Kenner der Politik-Szene. Sie sind sich einig: Eine Prognose für die Nationalratswahl ist schwierig. Bei dieser offenen Ausgangslage lohnt es sich für einen Parteilosen wie mich, die Kandidaten etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Das habe ich getan und wähle darum Urs Kälin. Aus drei Gründen: Erstens: Urs Kälin nimmt als Einziger der Kandidaten das prägende Thema der nächsten Legislatur ernst: den Klimawandel.

Er weiss, dass es heute griffige Massnahmen braucht, damit unser Lebensraum morgen noch sicher ist. Zweitens: Urs Kälin fordert nicht einfach, so wie das viele Politiker sonst tun. Er liefert. Er steht für das ein, was der Mehrheit nützt. Auch wenn er dafür Kritik erntet. Drittens: Urs Kälin hat als Gemeindepräsident und Familienvater die Lebenserfahrung, die es für so ein Amt braucht. Sein Leistungsausweis überzeugt, unabhängig von der Parteifarbe. Übrigens: Auch Heidi Z’graggen hat meiner Ansicht nach die Wahl in den Ständerat mehr als verdient. Sie ist ja glücklicherweise unumstritten. Erfahrung zählt eben doch.

Angel Sanchez, Altdorf