WASSEN: Asylunterkunft ist wieder ein Thema

Das Bundesamt für Migration (BFM) wird die Truppenunterkunft auf der Oberalp nicht zur Asylunterkunft umbauen. Sie sucht andere Standorte in Uri.

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Das Gebäude der Armee in der Gemeinde Wassen. (Bild: Archiv Neue LZ)

Das Gebäude der Armee in der Gemeinde Wassen. (Bild: Archiv Neue LZ)

zf. Seit einiger Zeit ist bekannt, dass das Bundesamt für Migration (BFM) auf die Nutzung des Truppenlagers Oberalp als Asylunterkunft verzichtet. Dabei hatten die Vorzeichen in eine andere Richtung gewiesen: Ein Projekt für bauliche Anpassungen war ausgearbeitet und eine Vereinbarung mit der Gemeinde Andermatt unterzeichnet. Doch nun sind dem BFM die Kosten doch zu hoch.

Fest steht: Die Gebirgsunterkunft Schweig in Realp wird, sobald es die Schneeverhältnisse zulassen, baulich angepasst. Nach Abschluss dieser Arbeiten werden sie dem Bundesamt für Migration einmalig für sechs Monate übergeben, um Asylsuchende unterzubringen.

Nun steht erneut – wie bereits 2011 – das militärische Gebäude in Wattingen in der Gemeinde Wassen zur Diskussion. Nötig wären jedoch hohe Investitionen.

Der Urner Sicherheitsdirektor Beat Arnold zeigt Verständnis für die Situation des VBS: «Aufgrund der schwierigen Situation wird jede Option geprüft. Für uns ist aber wichtig, dass die betreffende Gemeinde auch mit dem Projekt einverstanden ist.»

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