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WASSEN: Berggänger ist am Fleckistock tödlich verunfallt

Am Sonntag stürzte ein 55-jähriger Mann beim Aufstieg auf den Fleckistock ab und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Der Berggänger befand sich auf dem Aufstieg zum Fleckistock (rot markiert), als er abstürzte. (Bild: Google Maps)

Der Berggänger befand sich auf dem Aufstieg zum Fleckistock (rot markiert), als er abstürzte. (Bild: Google Maps)

Zum Absturz ist es am Sonntagmorgen auf der Aufstiegsroute via Südgrat auf den 3417 Meter hohen Fleckistock gekommen. Eine achtköpfige Gruppe war im Rahmen einer zweitägigen Hochtour von der Göscheneralp zum Fleckistock unterwegs. Die Gruppe hatte in der Nacht auf Sonntag in der Voralphütte übernachtet und stieg am Sonntagmorgen auf der sogenannten SW Rippe auf.

An einer Stelle mit leichter Stufenkletterei stürzte ein 55-jähriger Schweizer aus noch ungeklärten Grünen ab. Dabei zog er sich tödliche Verletzungen zu. Die Rega hat den Mann rund 320 Meter unterhalb des Absturzortes geborgen, wie die Kantonspolizei Uri am Montag mitteilt.

pd/spe

Sicher über Stock und Stein

Sorgfältige Planung

Planen Sie Route, Zeitbedarf und -reserven sowie Ausweichmöglichkeiten. Berücksichtigen Sie Anforderungen, Wegverhältnisse und Wetter. Informieren Sie Dritte über Ihre Tour, insbesondere wenn Sie allein aufbrechen.

Realistische Selbsteinschätzung

Schätzen Sie Ihre aktuellen Fähigkeiten realistisch ein und stimmen Sie Ihre Planung darauf ab. Überfordern Sie sich nicht. Reicht Ihre Trittsicherheit für einen steilen und schmalen Bergwanderweg?

Gut ausgerüstet

Tragen Sie feste Wanderschuhe mit Profilsohle. Nehmen Sie Sonnen- und Regenschutz sowie warme Kleidung mit. Für die Orientierung ist eine aktuelle Karte hilfreich. Denken Sie an Taschenapotheke, Rettungsdecke und Mobiltelefon für Notfälle.

Gut unterwegs

Müdigkeit kann die Trittsicherheit stark beeinträchtigen. Trinken, essen und rasten Sie regelmässig, um leistungsfähig und konzentriert zu bleiben. Beachten Sie zudem Ihre Zeitplanung und die Wetterentwicklung. Verlassen Sie die markierten Wege nicht. Kehren Sie wenn nötig rechtzeitig um.

So rutschen Sie garantiert nicht aus

Die meisten Unfälle beim Wandern passieren, weil Wanderer ausrutschen, stolpern und stürzen. Bei exponierten Stellen, zum Beispiel an einem steil abfallenden Hang oder bei der Querung einer steilen Rinne, ist besondere Vorsicht geboten. Bei exponierten Stellen gilt:

  • sich konzentrieren und auf den Weg schauen
  • die Füsse sicher und bewusst setzen
  • nicht zu schnell gehen
  • nicht zu grosse Schritte machen
  • sich nicht ablenken lassen durch Gespräche
  • nicht während des Gehens fotografieren, filmen oder die Aussicht bewundern, sondern dafür stehen bleiben
  • sich festhalten, wenn ein Geländer, Seil, Kette o. Ä. vorhanden ist
  • vor der exponierten Stelle noch eine Pause machen, wenn man sich müde fühlt
  • umkehren oder eine allfällige im Vorfeld geplante Alternativroute wählen, wenn man sich bei einer exponierten Stelle unsicher fühlt

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