WASSEN: Grosses Interesse für die Welt der Steine gezeigt

Eine grosse Zahl von Besuchern erhielt am vergangenen Wochenende im Standel in Wassen auf einem Erlebnisparcours einen vertieften Einblick in den neuen Steinbruch- und Deponiebetrieb.

Drucken
Teilen
Ein grosses Highlight des Tags der offenen Tür war die Ausstellung der Baumaschinen. (Bild: PD (Wassen, 20. Mai 2017))

Ein grosses Highlight des Tags der offenen Tür war die Ausstellung der Baumaschinen. (Bild: PD (Wassen, 20. Mai 2017))

Nach einer mehrjährigen Planungs- und Submissionsphase erhielt die Baumann Epp Bau AG im Jahr 2014 von der Korporation Uri den Zuschlag für den Betrieb des neuen Steinbruch- und Deponieprojekts Standel bei Wassen. Am vergangenen Wochenende, nach Abschluss zahlreicher Infrastruktur- und Vorbereitungsarbeiten, war der grosse Moment nun schliesslich da: Der Steinbruch und die Deponie Standel konnten feierlich eröffnet werden. Zwei Tage lang hatten Besucher die Möglichkeit, in die Welt der Steine einzutauchen und den Steinabbau und den Deponiebetrieb hautnah zu erleben.

Die offizielle Eröffnungsfeier fand am Freitag, 19. Mai, in Anwesenheit von Regierungsrat und Volkswirtschaftsdirektor Urban Camenzind sowie zahlreichen weiteren Gästen aus Wirtschaft und Politik statt (siehe unsere Zeitung vom 20. Mai).

Tag der offenen Tür für die Bevölkerung

Am Samstag, 20. Mai, wurden die Türen auch für die Bevölkerung geöffnet. Sie hatte die Möglichkeit, einen vertieften Einblick in den Steinbruch- und Deponiebetrieb zu erlangen.

Der Tag der offenen Tür stand unter dem Motto «Erlebe den Steinabbau und den Deponiebetrieb hautnah». Dafür wurde eine einmalige Erlebniswelt geschaffen, welche die Besucher in die Welt der Steine eintauchen liess.

Mit insgesamt sechs Erlebnisposten gab es denn auch allerhand zu entdecken. Inmitten des Steinbruchgeländes stand beispielsweise ein Geschicklichkeitsparcours, bei dem die Gäste ihr Können auf dem Bagger unter Beweis stellen konnten. Weiter kamen die Gäste in den Genuss von stündlichen Führungen durch das Steinbruchgelände. Diese fanden grossen Anklang, denn dabei konnte man sich ein Bild über das Abbaugebiet, das Produkt Stein selber, aber auch über die Infrastruktur machen, die hinter einem Steinbruch und einer Deponie steckt, wie sie in Wassen betrieben werden.

Ein weiterer Höhepunkt war die Ausstellung des Maschinenparks. Im abwechslungsreich gestalteten Gelände standen die Maschinen zur Begutachtung bereit und versetzten den einen oder anderen ins Staunen. Denn insbesondere die grossen, bis zu 50 Tonnen schweren Bagger sind keineswegs täglich zu sehen.

Fotoshooting auf 50-Tonnen-Bagger

Selbstverständlich gab es in der Erlebniswelt auch zahlreiche Attraktionen für Kinder. Neben dem Maschinenpark brachte der Erlebnisposten Fotoshooting die Augen der Kinder, aber auch mancher Erwachsenen, zum Funkeln. Denn dabei durften die Besucher ihr persönliches Erlebnisfoto auf einem 50 Tonnen schweren Bagger schiessen und direkt mitnehmen.

Weil ein jedes Abenteuer auch hungrig und durstig macht, durfte zwischen einer Vielzahl spannender Eindrücke die Verpflegung nicht fehlen. Mit Risotto und Würsten, aber auch mit dem reichhaltigen Kuchenbuffet und mit Getränken, konnte wieder Energie gesammelt werden, um sich danach erneut auf Entdeckungstour zu machen.

Anlass war ein voller Erfolg

Die offizielle Eröffnung und der Tag der offenen Tür des Steinbruchs und der Deponie Standel unter der Leitung der Baumann Epp Bau AG und in Kooperation mit der Korporation Uri waren ein voller Erfolg. Eine Vielzahl an Besuchern liess es sich nicht nehmen, einen aufregenden Tag in Wassen zu verbringen und die Welt der Steine zu entdecken. In diesem Sinne bedanken sich die Baumann Epp Bau AG und die Korporation Uri bei allen, die sich Zeit genommen haben, dieses freudige Ereignis mitzufeiern.

Patrik Epp

redaktion@urnerzeitung.ch