Wassen schaltet jetzt einen Anwalt ein

Der Bund holt Offerten ein, um das Armeegebäude für Flüchtlinge tauglich zu machen. Die Urner Gemeinde schaltet jetzt einen Rechtsbeistand ein.

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Das Zeughaus in Wassen, das als Asylunterkunft in Frage kommen soll. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Das Zeughaus in Wassen, das als Asylunterkunft in Frage kommen soll. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Offenbar will der Bund trotz des Widerstands gegen das geplante Asylzentrum das Armeegebäude in Wattingen (Gemeinde Wassen) renovieren und so für Asylbewerber aus Nordafrika bewohnbar machen. Weder das VBS noch das Bundesamt für Migration (BFM) wollten am Donnerstag auf Anfrage unserer Zeitung dazu Stellung nehmen. Das BFM bestreitet, es sei bereits ein Entscheid gefallen.

«Das ist ein Skandal»

Marco Calcagni, Gemeindepräsident von Wassen, ist empört. Es sei «ein Skandal, wie unprofessionell der Bund vorgeht», sagt er: «Unsere Bedenken werden überhaupt nicht ernst genommen.» Um die Interessen der Gemeinde zu wahren, habe man jetzt einen Rechtsbeistand eingeschaltet, sagte Calcagni.

red

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Urner Zeitung.