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WASSEN: Team «Munggäpfiff» gewinnt Hubertusschiessen

Dank der grösseren Anzahl Mouchen im Kugelprogramm sicherte sich Max Baumann den vierten Sieg am Hubertusschiessen knapp vor Urs Arnold, dem jüngsten Teilnehmer.
Georg Epp
Die besten Hubertusschützen und Wappenscheibengewinner (hinten von links): Urs Arnold (2.), Sieger Max Baumann und Josef Lussmann (3.). Vorne: Alois Zurfluh (links) und René Planzer. (Bild: Georg Epp (Wassen, 28. Oktober 2017))

Die besten Hubertusschützen und Wappenscheibengewinner (hinten von links): Urs Arnold (2.), Sieger Max Baumann und Josef Lussmann (3.). Vorne: Alois Zurfluh (links) und René Planzer. (Bild: Georg Epp (Wassen, 28. Oktober 2017))

Georg Epp

redaktion@urnerzeitung.ch

Das traditionelle Hubertusschiessen des Urner Jägervereins auf der Jagdschiessanlage Standel in Wassen ist quasi das Ausschiessen der Jagdschützen. Mit 61 Akteuren konnte man die Beteiligung gegenüber dem Vorjahr einigermassen halten (–2).

Das spezielle Programm ohne Probeschüsse lautete traditionell: fünf Schüsse auf Scheibe Gämse mit Zehnerwertung im Kugelprogramm auf elektronische Trefferanzeige und zehn Schüsse auf rollenden Kipphasen mit Dreierwertung im Schrotprogramm. Viele Schützen hatten im Kugelprogramm wenig Mühe, in die Nähe des Maximums von 50 Punkten zu kommen. Schliesslich entschied aber wie üblich das sportlichere Schrotflintenprogramm auf den bewegten Kipphasen über eine gute Platzierung.

Team Munggäpfiff wiederholt Vorjahressieg

Mit je 79 Punkten lieferten sich Urs Arnold, Seelisberg, der jüngste Teilnehmer, und Max Baumann, der zweitälteste Akteur und Präsident der Schiesskommission, ein spannendes Duell um den Tagessieg. Bei Punktgleichheit entschieden die höhere Anzahl Mouchen im Kugelprogramm, dann die höhere Anzahl Dreierwertungen Kipphase und schliesslich das höhere Alter. Der 73-jährige Max Baumann erzielte drei Mouchen, Urs Arnold nur zwei. Der Altersunterschied der beiden beträgt nicht weniger als 53 Jahre. Platz 3 eroberte sich Josef Lussmann, Bristen, mit 77 Punkten, je 76 Zähler erreichten René Planzer, Altdorf, und Albin Fedier, Amsteg.

Am Hubertusschiessen werden jeweils drei Wappenscheiben abgegeben, sie können allerdings von jedem Schützen nur einmal gewonnen werden. Gewinner der Wappenscheiben waren diesmal Urs Arnold, Seelisberg, René Planzer, Altdorf, und Alois Zurfluh, Attinghausen.

Um die Jagdgruppen in ihrer Kameradschaft noch mehr zu stärken, wurde zum fünften Mal ein Gruppenwettkampf angeboten. Von vier Schützen wurden die besten drei Ergebnisse gewertet. Das Team Munggäpfiff mit Albin Fedier, Kilian Lagnaz und Manfred Schmid wiederholte den Vorjahressieg und siegte mit total 222 Punkten vor Maderanertal (Bernhard Jauch, Pius Jauch und Martin Jauch) mit 220 und Spitzenegg (Max Baumann, Oswald Lussmann und Richard Dittli) mit 216 Punkten.

Roger Planzer gewinnt Jagdpatent

Schiesskommissionspräsident Max Baumann lobte am Absenden die vorbildliche Schiessdisziplin, die einmal mehr eine unfallfreie Schiesssaison im Standel ermöglicht habe. Einen grossen Dank richtete er an seine Helfer und an Standel-Wirt Ernst Zgraggen. Wiederum konnte ein Hochwild-Jagdpatent unter den anwesenden Teilnehmern verlost werden. Glücklicher Sieger dieses Preises wurde Roger Planzer aus Bürglen.

Hanspeter Schuler, Präsident des Urner Jägervereins, bedankte sich bei der Schiesskommission für die tadellose Organisation, und wies auf die noch verbleibenden Anlässe im Jahr 2017 hin (Hubertusmesse: Sonntag, 5. November, 19 Uhr, Jagdmattkapelle Erstfeld; Hubertusjagd: Samstag, 25. November, mit Treffpunkt um 7 Uhr bei der Talstation der Luftseilbahn Schattdorf–Haldi.

Auszug aus der Rangliste

Einzelwettkampf: 1. Max Baumann, Spiringen, 79 Punkte (3 Mouchen/9 Dreierwertungen Kipphase) Jg. 1944; 2. Urs Arnold, Seelisberg, 79 (2/9) Jg. 1997; 3. Jo­sef Lussmann, Bristen, 77 (3/7); 4. Markus Gamma, Schattdorf, 76 (3/6); 5. René Planzer, Altdorf, 76 (2/6); 6. Albin Fedier, Amsteg, 75 (4/6); 7. Ramon Russi, Andermatt, 75 (1/7). – Gruppenwettkampf: 1. Mungäpfiff 222 Punkte (Albin Fedier, Kilian Lagnaz und Manfred Schmid); 2. Maderanertal 220 (Bernhard Jauch, Pius Jauch, Martin Jauch); 3. Spitzenegg 216 (Max Baumann, Oswald Lussmann, Richard Dittli). 4. Fiseten verstärkt 215; 5. Kartigeljäger 208.

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