WEG DER SCHWEIZ: Nun geht es wieder dem See entlang

Der Weg der Schweiz ist attratkiver geworden. Ein neuer Tunnel wertet den Abschnitt zwischen Isleten und Bauen auf.

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Dank dem neuen Umgehungstunnel kann der attraktive Weg zwischen Bauen und Isleten wieder entlang des Sees begangen werden. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Dank dem neuen Umgehungstunnel kann der attraktive Weg zwischen Bauen und Isleten wieder entlang des Sees begangen werden. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Der Urner Regierungsrat Josef Dittli, Präsident der Stiftung Weg der Schweiz, und Christoph Näpflin von der IG Weg der Schweiz, haben am Mittwoch erstmals den neu erstellen Fussgängertunnel im so genannten Harderband durchschritten.

Dessen Bau hatte sich aufgedrängt, weil ein Felssturz Ende Dezember 2005 den entlang des Urnersees führenden Weg auf einer Länge von 50 Metern vollständig verschüttet hatte. Der Abschnitt musste umgehend gesperrt werden.

Die Wanderer waren seither gezwungen, auf einer Strecke von rund 500 Metern das Trottoir des Strassentunnels zu benutzen. Damit wurde ihnen nicht nur ein sehr schöner und pittoresker Seeuferweg vorenthalten, sie mussten überdies eine immissionsreiche Strecke in Kauf nehmen.

Räumung zu gefährlich
Die sofort eingeleitete Untersuchung machte deutlich, dass eine Wegräumung des Materials aus Sicherheitsgründen nicht verantwortet werden konnte. «Zur Umgehung des durch weitere Felsstürze gefährdeten Wegabschnitts blieb nichts anderes übrig, als einen Fussgängertunnel zu erstellen», erklärte Dittli.

Andere Lösungen seien zwar geprüft, aber aus geologischen Überlegungen verworfen worden. Für die neue, 78 Meter lange Röhre wurden 440 Kubikmeter Material im Sprengvortrieb ausgebrochen.

Urs Hanhart

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Urner Zeitung.