Wegen Schächen Alarmbereitschaft erstellt

Die heftigen Regenfälle der vergangenen Tage haben am Montag an verschiedenen Orten im Kanton die Feuerwehren in Alarmbereitschaft gerufen. Insgesamt waren rund hundert Feuerwehrleute im Einsatz.

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Auch die Reuss bringt viel Wasser mit. (Bild: Elias Bricker)

Auch die Reuss bringt viel Wasser mit. (Bild: Elias Bricker)

Besonders bedrohlich präsentierte sich am Montag auch der Schächen. Die gewaltigen Wassermassen brachten viel Geschiebe mit sich, so dass es im Bachbett laut polterte. Die Feuerwehr Bürglen war mit 21 Männern im Einsatz. Beim Geschiebesammler Stiglisbrücke in Bürglen machten sich die Einsatzkräfte daran, die Unmengen von Holz zu entfernen.

Da die Reuss bei Seedorf zeitenweise über die Ufer schwappte, wurde das Reussdelta abgesperrt.

Der Schächen in Bürglen schwillt bedrohlich an. (Bild: Elias Bricker / Neue UZ)
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Hochwasser bei der Mündung des Schächens (Bild: Leser Christoph Schmidt)
Die Reuss führt viel Wasser. (Bild: Elias Bricker / Neue UZ)
Die Reuss führt viel Wasser. (Bild: Elias Bricker / Neue UZ)
Der Schächen in Bürglen. (Bild: Elias Bricker / Neue UZ)
Der Schächen in Bürglen. (Bild: Elias Bricker / Neue UZ)
Der Brunnibach in Unterschächen. (Bild: Elias Bricker / Neue UZ)

Der Schächen in Bürglen schwillt bedrohlich an. (Bild: Elias Bricker / Neue UZ)

Im Meiental lief die Reuss ebenfalls über die Ufer. Zudem wurde im Gebiet Fürlaui eine Brücke weggespült, die bereits 2003 nach einem Unwetter ersetzt werden musste.

Im Einsatz waren die Feuerwehren in Attinghausen, Bürglen, Erstfeld, Seedorf sowie auf den Eggbergen und auf dem Haldi. Inzwischen hat sich die Situation weitgehend beruhigt.

Elias Bricker