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Weitere Schüttungen sind geplant

Seeufer Mit dem Ausbruchmaterial des Axentunnels sowie der zweiten Gotthard-Strassenröhre sollen im Urnersee weitere Schüttungen gemacht werden. Mit dem Material von der Umfahrung Flüelen und des Neat-Basis­tunnels wurden bereits Bade- und Naturschutzinseln geschaffen sowie Flachwasserzonen ­wieder hergestellt, die vor der Begradigung der Reuss existierten. Es handelt sich dabei um die ökologisch wertvollsten Gebiete mit einer grossen Fisch- und Pflanzenvielfalt.

Seit Montag liegt nun das Projekt «Seeschüttung III, Urnersee» auf den Gemeindekanzleien von Seedorf und Flüelen auf. Mit den künftigen Schüttungen sollen keine weiteren Inseln mehr entstehen, jedoch weitere Flachwasserzonen. Eine Machbarkeitsstudie hat gezeigt, dass das Material vom Axen sowie von der zweiten Röhre (bis zur Kantonsgrenze) im Urnersee sinnvoll verteilt werden kann. Im Herbst soll der Bundesrat diese Pläne genehmigen. Erfolgskontrollen der bisherigen Schüttungen geben dem Projekt Recht: Beobachtet wurden mehr Fische, mehr Arten und mehr Wasserpflanzen. (zf)

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